Kosten für Trasse kaum zu stemmen

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Land offen für Vorschlag aus Wolkenstein

Wolkenstein.

Rund 38 Millionen Euro waren im Bundesverkehrswegeplan veranschlagt worden. 60 bis 70 Millionen Euro hätten voraussichtlich am Ende zu Buche gestanden. Damit steht fest: Die Ortsumgehung Wolkenstein ist auch an den hohen Kosten gescheitert. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) hat die Zahlen veröffentlicht.

Grund der Kostenexplosion waren die komplizierten örtlichen Bedingungen. Da die Trasse das Schutzgebiet der Heilquelle Warmbad nicht queren konnte, hatte die Behörde neue Varianten prüfen lassen. Doch auch bei ihnen gelang kein Durchbruch. Im Norden sei keine ausreichende Verkehrsanbindung möglich, sagte Lasuv-Sprecherin Rosalie Stephan. Zudem würde die Trasse den Naturschutz beeinträchtigen. Im Süden bereite wiederum das Trinkwasserschutzgebiet Probleme, führte die Sprecherin aus. Hinzu kommen Hindernisse in Hinblick auf die verfügbaren Flächen, den historischen Altbergbau und die Verkehrsanbindung. So mussten letztlich alle Varianten verworfen werden.

Im Zuge der neuen Entwicklung zeigte sich das Lasuv offen für einen Vorschlag aus Wolkenstein. Bürgermeister Wolfram Liebing (parteilos) hatte in den vergangenen Monaten mehrfach einen punktuellen Ausbau der Talstraße (Bundesstraße 101) angeregt. Dies solle geprüft werden, sagte Rosalie Stephan zu. (geom)

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