Zusätzliches Geld für städtische Gebäude

Marienberger Verwaltungsausschuss stimmt Mehrkosten zu

Marienberg.

Für den Unterhalt von städtischen Gebäuden benötigt Marienberg in diesem Jahr abermals mehr Geld. Das geht aus einem Beschluss hervor, den der Verwaltungsausschuss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig getroffen hat. Demnach werden für dringend notwendige Arbeiten überplanmäßig 30.000 Euro zur Verfügung gestellt.

150 Gebäude befinden sich in städtischer Hand, verdeutlichte Oberbürgermeister André Heinrich (parteilos) während der Zusammenkunft. Und auch die Stadt habe mit steigenden Kosten im Hochbau zu kämpfen. Die Verwaltung schätzt daher ein, dass im Rahmen der Gebäudeunterhaltung im vierten Quartal 2019 ein zusätzlicher Bedarf in Höhe von 20.000 Euro besteht - beispielsweise für Wartungen und Blitzschutzüberprüfungen. Weitere 10.000 Euro werden für die Kindertagesstätte "St. Marien" eingesetzt. Die Überprüfung der sicherheitstechnischen Anlagen habe ergeben, dass die Beleuchtung bemängelt wird, erläutert André Heinrich. Deshalb muss die komplette Sicherheitsbeleuchtung ausgetauscht werden. Die überplanmäßigen Kosten werden hauptsächlich mit Hilfe von Mehrerträgen aus den allgemeinen Schlüsselzuweisungen sowie Minderausgaben bei der Kreisumlage gedeckt.

Erst im Juni dieses Jahres segneten die Stadträte zusätzliche 70.000 Euro für den Unterhalt der städtischen Gebäude ab. Schon da reichte der Planansatz nicht aus, um alle dringend notwendigen Sanierungen erledigen zu können. Und der Oberbürgermeister hat im Verwaltungsausschuss bereits betont, dass sich die Stadträte bei der Erstellung des Nachtragshaushalts für 2020 erneut mit dem Thema befassen müssen. (rickh)

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