22 Schulen im Altkreis bekommen Geld

Spitzenreiter bei den Fördermittelzahlungen aus Dresden sind Aue, Schneeberg, Schwarzenberg und Zwönitz.

Aue/Schwarzenberg.

Viel Geld für die Sanierung von Schulen: Die Landesregierung hat gestern bekannt gegeben, welche Einrichtungen mit Mitteln aus dem Schulinvestitionsprogramm des Freistaats rechnen dürfen. Der Erzgebirgskreis erhält insgesamt 15,9 Millionen Euro für 71 Projekte. In den Altkreis Aue-Schwarzenberg fließen 2,9 Millionen Euro. 22 Häuser aus der hiesigen Region bekommen etwas ab.

Spitzenreiter ist die Stadt Aue, die sich 469.500 Euro sichern konnte. Der größere Teil des Geldes, 312.750 Euro, werden für die Sanierung der Grundschule Auerhammer verwendet, sagte Maxi Mückenheim, Sachbearbeiterin für Hochbau. Ein Schwerpunkt der Sanierung sei der Einbau einer Radonabdichtung im Untergeschoss. Neben neuer Brandschutztechnik seien auch viele weitere Verbesserungen im Schulhaus geplant. 156.750 Euro stehen für die Sanierung der Grund- und Oberschule Aue-Zelle bereit.

Nach Schneeberg fließen insgesamt 447.750 Euro. 339.000 Euro stehen für die Oberschule Bergstadt Schneeberg zur Verfügung, die dafür unter anderem eine Dachdämmung und eine neue Fassade erhält. Weitere 108.750 Euro bekommt der evangelische Schulverein als Träger der Evangelischen Oberschule Schneeberg, der mit dem Geld zum Beispiel ein neues Fachkabinett für Physik- und Chemie einrichten will.

Über 337.500 Euro freut sich die Stadt Schwarzenberg. Das Geld soll in die Sanierung des Hauptgebäudes der Grundschule Erla-Crandorf investiert werden. "Der Brandschutz wird die Hauptrolle spielen", sagt Hauptamtsleiterin Sylvia Mack. Einzelheiten stünden nicht fest, weil derzeit noch die Planung laufe, die bis Jahresende dauern wird. Gebaut wird in der Crandorfer Schule frühestens im nächsten, vermutlich aber erst im übernächsten Jahr.

Die Grundschule "Johann Wolfgang von Goethe" in Zwönitz erhält mit 374.750 Euro ebenfalls einen dicken Batzen. Investiert werde ins Außengelände, sagt Hauptamtsleiter Christian Bienert: "Der Hartplatz wird durch eine Tartanbahn ersetzt, auf der neben Fußball auch Basketball gespielt werden kann. Die Anlage wird großzügiger gestaltet und bekommt neue Spielgeräte."

Mit einer Zuwendung von 136.875 Euro gehört der Trägerverein der Jenaplanschule Markersbach zu den Empfängern, die nicht die ganz großen Summen erhalten. "Aber wir freuen uns, dass wir dabei sind", sagt Vereinsvorsitzende Romy Hecker. "Wir investieren in ein Fachkabinett, in die Sanitäranlagen und ins Außengelände. Kein Luxus, sondern alles Dinge, die nötig sind."

Die weiteren Schulen sind die Oberschule Eibenstock (120.000 Euro), Grundschule Sosa (92.250 Euro), Oberschule Grünhain-Beierfeld (176.800 Euro), Grundschule Johanngeorgenstadt (32.628 Euro), Heinrich-Heine-Oberschule Lauter-Bernsbach (297.722 Euro), Grundschule Neustadt Lößnitz (66.000 Euro), Grundschule Affalter (120.000 Euro), Oberschule Lößnitz (30.000 Euro), Grundschule Raschau (41.250 Euro), Geschwister-Scholl-Oberschule Schönheide (211.725 Euro), Mittelschule Zschorlau (151.999 Euro), Grundschule Bockau (32.400 Euro).

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