Abriss nur, wenn Fördermittel fließen

Eigentümer aus Italien stimmt Kompromiss zur Schenkung des Volkshauses Raschau zu

Raschau-Markersbach.

Der Eigentümer des Volkshauses in Raschau, Giuseppe Manno, hat jetzt einem Kompromiss zugestimmt, der besagt, dass die Gemeinde erst dann die marode Immobilie übernimmt, wenn der gestellte Antrag auf Fördermittel für den Abriss bewilligt ist. Darüber informierte Bürgermeister Frank Tröger (Freie Wähler) während eines Pressetermins.

"Ohne Zuschüsse wäre das für die Gemeinde undenkbar", sagte Tröger. Nicht nur für den Abriss, vor allem für die Entsorgung fallen Kosten an. Die derzeitigen Schätzungen dafür belaufen sich auf rund 300.000 Euro. Der Antrag sei gestellt, eine Zusage liegt indes noch nicht vor.

Das Objekt bleibt mit einem Bauzaun gesichert. Dass momentan der Schnee fehlt, sei im Hinblick auf die Dachtraglast des maroden Gebäudes nicht schlecht. (matu)

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