Baustelle auf der B 101 macht eine Ampel nötig

Arbeiten in saniertem Bereich in Grünstädtel lösen Fragen aus

Grünstädtel.

Eine neue Baustelle hat Mitte dieser Woche Kraftfahrer auf der Bundesstraße 101 in Grünstädtel überrascht - und ärgert sie noch immer. Der Ärger hat mehrere Gründe: Erstens wurden die Arbeiten weder vom Auftraggeber noch vom Verantwortlichen für die Bundesstraßen in der Region angekündigt, zweitens erfolgen sie in einem gerade erst sanierten Abschnitt, was nicht für gute Planung und Abstimmung spricht. Und drittens ist eine Ampelregelung erforderlich, die vor allem in Spitzenzeiten morgens und nachmittags den Durchgangsverkehr sowie die aus Richtung Raschau kommenden Linksabbieger, die in die Ortslage Grünstädtel wollen, stark behindert.

Auf Nachfrage im Schwarzenberger Rathaus war von Tobias Herzog aus der dortigen Straßenverkehrsbehörde zu erfahren, dass es sich um eine Baustelle der Telekom handelt. "Die verkehrsrechtlichen Belange bis hin zu Teilsperrung und Ampelregelung sind in dem Fall aber nicht über uns, sondern über das Landratsamt gelaufen", erklärt Herzog. "Bei den Arbeiten geht es wohl um ein fehlendes Verbindungsstück von rund 150 Meter Länge." Die Ansatzpunkte befinden sich einmal auf Grünstädtler und damit Schwarzenberger Flur, einmal auf Raschauer Flur, wo jeweils Baugruben ausgehoben wurden. Die Verbindung soll mittels Bohrverfahren hergestellt werden. Dass die Bohrtechnik später als zunächst erwartet eintraf, war von Anliegern und Passanten ebenfalls mit Unverständnis registriert worden. Im Rathaus ist bekannt, dass für das Bauvorhaben ungefähr eine Woche veranschlagt wurde. Spätestens Ende Oktober müsste es demnach abgeschlossen sein. (stl)

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