Experten nehmen Zinngrube unter die Lupe

Ehemaliges Bergwerk in Ehrenfriedersdorf wird fit für die Zukunft gemacht

Ehrenfriedersdorf.

Das Erzgebirge ist als Montanregion auf dem Weg zum Weltkulturerbe. Ein Bestandteil ist die Bergbaulandschaft Ehrenfriedersdorf. Sie gilt als eines der ältesten mittelalterlichen Zinnerz-Bergbaugebiete in Deutschland. Einen Einblick in die lange Geschichte bekommen Gäste im Besucherbergwerk. Nun plant die Stadt Ehrenfriedersdorf, die Zinngrube moderner und zukunftstauglich zu gestalten. Dafür soll laut Bürgermeisterin Silke Franzl ein museales Basiskonzept erarbeitet werden. Dieses sei wiederum Voraussetzung dafür, um für bestimmte Maßnahmen Fördermittel zu erhalten. "Ziel ist es, das Besucherbergwerk weiterzuentwickeln", sagt Franzl. Von dem Konzept erhoffen sich die Verantwortlichen eine Art Fahrplan, was angegangen werden kann.

Für die Erstellung des Konzepts konnte eine renommierte Agentur aus Zwickau gewonnen werden. Sie heißt Ö-Konzept und war unter anderem für den Umbau der Dauerausstellung im August-Horch-Museum in Zwickau zuständig. Für mehr als 20.000 Euro wird sie nun das museale Basiskonzept für die Zinngrube Ehrenfriedersdorf erarbeiten.


Er sei froh und glücklich über diesen Beschluss, sagte Stadtrat Olaf Küttner. Für ihn ist das ein eindeutiges Bekenntnis zum Besucherbergwerk. Herbert Schönherr ergänzte, dass es wichtig sei, etwas zu tun, vor allem in Bezug auf den möglichen Welterbetitel. Dem pflichtete die Bürgermeisterin bei. Wann mit ersten Ergebnissen gerechnet werden kann, blieb noch offen. (aed)

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