Firma saniert ab April den Außenbereich am Herrenhof

Dritte Ausschreibung hat Erfolg - Zuschlag geht an Betrieb aus Scheibenberg

Erla.

Erst im dritten Anlauf hat eine Ausschreibung zur Vergabe des Auftrages geführt: Voraussichtlich im April beginnt eine Firma damit, den Außenbereich am Herrenhof in Erla zu sanieren und so das Gesamtvorhaben abzurunden. Das denkmalgeschützten Ensemble ist Teil des Unesco-Welterbeprojekts Montanregion Erzgebirge. Ortschaftsrat Erla und Technischer Ausschuss des Stadtrats Schwarzenberg beschlossen gemeinsam, die Bauleistungen an die Scheibenberger Firma BAS zu vergeben. Diese reichte mit knapp 370.200 Euro brutto das wirtschaftlichste der drei Angebote ein.

Das Sanieren des Innenhofs nach historischem Vorbild und das Neugestalten des angrenzenden Parkplatzes waren schon zum dritten Mal ausgeschrieben. Beim ersten Mal ging kein einziges Angebot ein. Die darauf folgende beschränkte Ausschreibung ergab drei Angebote, wurde allerdings auch wieder aufgehoben: Bei knapp 542.000 Euro lag die wirtschaftlichste Offerte - von 420.000 Euro ging Mitte 2017 die Kostenschätzung aus. Die maximale Fördersumme beträgt 300.000 Euro.

Den jetzigen Zuschlag gab es bei einer Summe, die etwa 50.000 Euro unter der Kostenschätzung liegt. In einem Bietergespräch - so heißt es erläuternd aus dem Stadtbauamt - wurden seitens der Firma die Kostenreduzierungen vor allem mit den Pflasterbelägen erklärt. "Das Unternehmen legte Muster der zu verarbeitenden Beläge vor und versicherte, zu den angebotenen Preisen zu stehen", so Projektbetreuerin Isabel Klemm. Es bestünden keine Zweifel an dem eingereichten Angebot.

Die Stadt Schwarzenberg als Auftraggeberin will zuerst den Innenhof des Komplexes sanieren lassen. Der soll vor allem mit vorhandenem Natursteinmaterial befestigt werden und künftig als Multifunktionsfläche zur Verfügung stehen. Das könnte, wenn alles gut läuft, ab Ende Mai/Anfang Juni der Fall sein. Das Gelände, das sich von der Karlsbader Straße aus links neben dem Herrenhof erstreckt, ist als Stellfläche für Autos geplant. Einige Mieter, so der Heimat- und Schulverein, warten bereits darauf, Räume im sanierten Herrenhof beziehen zu können.

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