Forscher suchen nach Uralt-Bergbau

Wurden im Erzgebirge bereits in der Bronzezeit Kobalt und Zinn gewonnen? Was zunächst eine verrückte Theorie war, soll jetzt wissenschaftlich untersucht werden. Ganz vorn dabei: Der bekannte Experimentalarchäologe Dominique Görlitz.

2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Maresch
    29.11.2017

    Ich habe mal kurz in der Fachliteratur recherchiert. Die Schneeberg-Hypothese von John Dayton zum Kobalt wurde schon in den 80er und 90er Jahren durch verschiedene Arbeiten widerlegt!
    Das ist das Problem von Hobbyforschern: keine Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten!
    Ich kann auch Thesen z. B. aus den 30er Jahren zur Grundlage meiner Behauptung machen. Nur müsste ich dann die gesamte Forschung und vor allem die Ergebnisse der letzten 85 Jahre bewusst ignorieren, die gegen meine These sprechen. So funktioniert Wissenschaft nicht! Nicht mal "Hobbyforscher" sollten so eine desaströse und dilettantische Herangehensweise verfolgen, weil sie sich damit dermaßen selbst disqualifizieren und vor allem der Lächerlichkeit preisgeben.

  • 1
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    Maresch
    29.11.2017

    Was der Herr Görlitz immer beweisen will, ist längst bewiesen. Natürlich gab es immer Verbindungen auf den Wasserwegen von Nord- nach Südeuropa, in die Levante und nach Ägypten. Das ist doch nichts neues! Nur bestand in Ägypten gar nicht die Notwendigkeit auf irgendwelche Metalle aus dem Erzgebirge zurückgreifen zu müssen, da es genügend Erzlagerstätten im östlichen Mittelmeerraum, Anatolien, Iran und Afghanistan gibt, von wo aus auch ein Import tatsächlich nachgewiesen ist.

    Auf die Idee zu kommen, weil blaue Farbe Spuren von Wismut usw. enthält, dass es aus dem Erzgebirge stammen müsste, ist völlig abstrus! Alle Elemente können in unterschiedlichen Stoffen vorkommen, die aber als Rezept zur blauen Farbe "zusammengerührt" wurden. Dazu müssten sich die Pseudo-Wissenschaftler aber erstmal mit der Farbherstellung in Ägypten und im Nahen Osten während des 3. und 2. Jahrtausends v. Chr. beschäftigen. Des Weiteren mit der Glas- und Fritteherstellung.

    Insbesondere würde ich erstmal die Analyse dieses Amerikaners John Dayton überprüfen lassen!



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