Frühstück mit einem bislang seltenen Gast

Eckhard Ahnert glaubte am Sonntagmorgen seinen Augen nicht zu trauen. Als er in seinem Garten in Grünstädtel gerade am Frühstückstisch saß, schwirrte ein seltener Gast um sein Brötchen. Ahnert holte seine Kamera und hielt fest, was er kaum glaubte: Ein Taubenschwänzchen. "Der sieht aus wie ein Kolibri, ist aber ein Schmetterling", weiß Ahnert über den flatternden Gesell zu berichten. Und dieses Tier sei eigentlich im Mittelmeerraum beheimatet. "Taubenschwänzchen sind Wanderfalter, die immer wieder aus dem Mittelmeerraum zu uns kommen und in zunehmender Zahl auch bei uns überwintern", heißt es dazu auf der Internetseite des Nabu. Obwohl das Taubenschwänzchen zu den Nachtfaltern gehört, ist es oftmals auch tagsüber zu beobachten, wenn es von Blüte zu Blüte schwirrt, um mit seinem langen Rüssel den Nektar aus den Blüten zu saugen. (matu)

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