Gäste sollen sich willkommen fühlen

Für Touristen oft der erste Anlaufpunkt: Nun kann sich am Hammerparkplatz in der Schwarzenberger Vorstadt auch der Ufer- und Aufenthaltsbereich sehen lassen. Nicht nur nebenbei wurden weitere Vorhaben verwirklicht.

Sc hwarzenberg.

Rund um den Hammerparkplatz in Schwarzenbergs Vorstadt hat sich in den vergangenen Monaten viel verändert. Die kommunalen Vorhaben, die da ineinander griffen, sind fertig, am gestrigen Dienstag war Einweihung. Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer (CDU) dankte allen beteiligten Planern, Baufirmen, Verwaltungsmitarbeitern sowie verständnisvollen Anliegern. Sie selbst erhielt Anerkennung für ihr Engagement gerade auch für dieses Großprojekt, dessen Ursprung im Ausbau des Parkplatzes vor zwölf Jahren liegt.

In die Mitte April 2020 begonnene Neugestaltung des Ufer- und Aufenthaltsbereichs am Hammerparkplatz wurden 376.000 Euro investiert. Zu dem Projekt, das letztlich dem Erweitern der touristischen Infrastruktur dient, zählte neben dem Neugestalten der Flächen unter anderem der Aufbau von Spielgeräten, Bänken und Sonnensegel. Einen Blickfang bilden die Sitzbuchstaben "SZB", die zum Verweilen im Uferbereich des Schwarzwassers einladen.

Der Parkplatz verfügt über 84 öffentliche Stellplätze. Eine E-Ladesäule ist installiert, die Erweiterung dieses Angebots möglich. Im Herbst werden noch Bäume im Uferbereich gepflanzt. Die vorhandenen Baumscheiben wurden aufgearbeitet. Ein Füllstabgeländer zum Schwarzwasser und eine Stützmauerkappe aus Natursteinplatten konnten in dem Projekt mit verwirklicht werden.

Zwischen der Talstation des Aufzugs und dem Tunnelportal, auf dem nun eine Dampflok dargestellt ist, kann eine mit Beton befestigte Fläche künftig individuell genutzt werden, beispielsweise für Weihnachtsbeleuchtung oder die Ausstellung von Kunstwerken. Die neuen Beleuchtungsstelen werden voraussichtlich erst im Oktober geliefert.

Das Sanieren des Kirchsteigs, der Stützmauern und der Treppenanlage schlägt mit 226.500 Euro zu Buche. Zuletzt wurde noch das Metallgeländer montiert. Zum anspruchsvollen Baubereich gehörten 108 Stufen. Stützmauern wurden nach den Vorgaben des Denkmalschutzes saniert. Teilweise musste die Mauer auch mit Zugankern gesichert werden. Schönes Detail: Drei vorhandene historische Leuchten hat die Baufirma im Zusammenwirken mit dem Bauhof der Stadt aufgearbeitet.

Der im Oktober 2010 eingeweihte Schrägaufzug zwischen der Vor- und der Altstadt wurde generalüberholt, die komplette Aufzugsanlage gewartet. Kosten: rund 42.000 Euro. Eine aufwendige Sanierung erfuhr auch die gekippte Lok am Hammerwegparkplatz. Neue Tafeln im Parkplatzbereich erweitern das seit 2008 bestehende Gästeinformationssystem der Stadt zur touristischen Ausschilderung für Fußgänger.

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