Gemeinde Breitenbrunn bestellt neue Servertechnik

Zehnjähriger Hauptcomputer an Kapazitätsgrenze - Verwaltung muss bald elektronische Rechnungen bearbeiten

Breitenbrunn.

Eine computertechnische Aufrüstung steht der Gemeindeverwaltung Breitenbrunn ins Haus. Dazu haben die Gemeinderäte einstimmige Beschlüsse gefasst. So erhält der Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen (Kisa) den Auftrag, einen neuen Server - das ist quasi der Hauptcomputer und -rechner - für die Gemeindeverwaltung zu liefern. Einschließlich der unterbrechungsfreien Stromversorgung sowie der Sicherung der Daten, die auf dem jetzigen Server gespeichert sind, werden dafür 10.450 Euro fällig.

Eine eigene Position bilden das Überspielen der bisherigen Daten und ihr Nutzbarmachen auf dem neuen Server. Dieser Auftrag ging ebenfalls an die in Leipzig ansässige Kisa, die das für 6000 Euro realisieren will. Dazu sind ein Wechseldatenspeicher und eine spezielle Software zum Überspielen erforderlich. "Der derzeitige Server ist seit 2009 aktiv. Er kommt jetzt ans Ende seiner technischen Lebenszeit und seiner Kapazität", erklärte Hauptamtsleiter Thomas Scheibner. "Die Angebote, die wir von der Kisa auf Anforderung bekommen haben, entsprechen den marktüblichen Preisen." Da Breitenbrunn jenem Zweckverband angehört, kann die Gemeinde seine Dienste in Anspruch nehmen, als ob das eine eigene Dienststelle wäre. So entfällt für die Kommune die Pflicht zur Ausschreibung.

2020 muss die Gemeinde technische Möglichkeiten zum Bearbeiten elektronischer Rechnungen schaffen. Die Räte stimmten den dafür nötigen Investitionen ebenfalls zu. (stl)

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