Gemeinderat verjüngt sich

Auch die neue Bürgervertretung von Breitenbrunn setzt auf möglichst einvernehmliche Lösungen. So stellt man eine Vorlage lieber noch einmal zurück, als endlos zu diskutieren.

Breitenbrunn.

Neun der 18 Mitglieder des am 26. Mai gewählten Gemeinderates von Breitenbrunn sind neu in dem Gremium. Aber alle, die Neuen und die Alten - zehnmal CDU, sechsmal FWG Wir, je einmal SPD und Linke - wollen sich nach bestem Wissen und Gewissen für die Belange der Gemeinde und ihrer Einwohner einsetzen. Das bekannten sie bei ihrer Verpflichtung durch Bürgermeister Ralf Fischer (CDU) in der ersten, der konstituierenden Sitzung des Gremiums.

Der Bürgermeister, ein alter Hase, der seit 1990 im Amt ist und nun schon dem sechsten nach Kommunalwahlen gebildeten Gemeinderat "Glück auf!" sagte, benannte in der Auftaktberatung einige erfreuliche Aspekte. Zum Beispiel: "Der Altersdurchschnitt in unserem Gemeinderat ist durch die neuen Mitstreiter auf 48 Jahre gesenkt worden. Damit sind wir für die kommenden Aufgaben gut aufgestellt. Viele andere Kommunen schauen da etwas neidisch auf uns." Das große Gemeindegebiet samt Ortsteilen sei durch die Herkunft der Räte gut abgedeckt, der familiäre und berufliche Hintergrund der gewählten Bürgervertreter decke ein breites Spektrum ab, was sich bei der Suche nach einvernehmlichen Lösungen noch immer bewährt habe. "Darauf setzen wir, da schließe ich die Verwaltung ein, auch künftig", sagte Fischer. "Einen ernsthaften Streit, der uns entzweit hätte und der offen geblieben wäre, haben wir bisher nicht erlebt. Und das bleibt im Interesse unserer Gemeinde hoffentlich auch so. Lieber nehmen wir eine Beschlussvorlage noch einmal von der Tagesordnung und bessern wenn notwendig nach, als endlos darüber zu diskutieren."

Da durch Konsultationen solide vorbereitet, sind die ersten Beschlüsse des neuen Gemeinderates ohnehin kein Grund für lange Debatten gewesen. Das betraf insbesondere die Wahl der beiden Bürgermeister-Stellvertreter Michael Opp (CDU) und Christian Neubert (FWG) sowie die Besetzung von Verwaltungsausschuss, Technischem Ausschuss und Ausschuss für Tourismus.

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