Halligalli mit Musik, Sport und Basteln

Händler, Vereine und Firmen haben in Schneeberg groß aufgefahren. Erstmals dabei war das Landesbergmusikkorps.

Schneeberg.

Das Wetter war nahezu perfekt. Das Bühnenprogramm, gestaltet von Kindereinrichtungen der Stadt, wunderbar. Das Angebot an Händlern, Vereinen und Firmen war groß. "Ich bin sehr zufrieden", resümierte Udo Parthum vom Fit-up Schneeberg, Organisator des 22. Halli-Galli. "Vor allem der hohe Zuspruch ist bei diesem Wetter eine Wertschätzung unserer Arbeit." Stolz war Parthum auf das vielfältige und umfangreiche Angebot, das man auf die Beine gestellt hatte. Nicht ganz so zufrieden zeigte sich Gunar Friedrich, Geschäftsführer der Stadtwerke Schneeberg. Beim parallel und als Ergänzung stattfindenden Radrennen Gipfelstürmer gingen diesmal nur 30 Sportler an den Start. "19 aus Schneeberg und 11 Auswärtige. Das sind weniger als in anderen Jahren. Es liegt aber vermutlich am Brückentag. Es sind doch einige übers Wochenende weggefahren", so Friedrich, dessen Team auch diesmal einen Stand auf dem Markt betreute.

Erstmals hingegen war beispielsweise das Landesbergmusikkorps mit dabei. Die Kinder durften Instrumente ausprobieren und ein bergmännisches Habit anziehen. Orchestermitglied Matthias Bretschneider: "Es ist für uns Werbung. Wir suchen ja auch immer Nachwuchs. Es wäre schön, wenn wir auf diese Weise Kinder für die Blasmusik begeistern könnten."

Als eine Art Werbung sieht auch das Kiez am Filzteich die Teilnahme am Halli-Galli. "Es ist selbstverständlich, dass wir uns als Einrichtung für Kinder und Jugendliche hier präsentieren", sagt Jana Gruber, Abteilungsleiterin Bildung und Programm. Ihr Team sei schon viele Jahre mit dabei. "Wir haben immer das große Vier-gewinnt-Spiel mit dabei, müssen im nächsten Jahr nur einmal an eine Hitsch denken, damit die Kleinen auch rankommen", lacht Gruber. Zudem konnten die Kinder Buttons gestalten. "Wir haben verschiedene Vorlagen", so Jana Gruber. Das Aue-Emblem gehörte ebenso dazu wie Dalmatiner, Einhörner und Marienkäfer.

Emma Stützer (7) war mit ihrer Freundin Mia Thoms (9) unterwegs. "Wir haben T-Shirts bemalt und uns Buttons gefertigt", sagen die Mädchen. Für ihre Mütter ist der Besuch ein alljährliches Ritual. "Wir sind seit Jahren gemeinsam unterwegs", sagt Denise Thoms aus Schneeberg. Und ihre Freundin Jessica Stützer aus Langenbach erklärt: "Es ist sehr abwechslungsreich." Die beiden waren vor allem vom guten Preisleistungsverhältnis angetan. "Mit zwanzig Euro kommt man gut aus", so Thoms.

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