Hotel bangt um seine Existenz

"Blaues Wunder" in Eibenstock kämpft

Eibenstock.

Das Geld zusammenhalten - das ist derzeit die Devise in der Geschäftsführertätigkeit von Sabine Silbersack. Sie führt das Eibenstocker Hotel "Am Bühl" und sorgt sich darum, wie es in diesem Jahr für die Einrichtung weitergeht. Bis auf wenige sind die Mitarbeiter auf Kurzarbeit Null gesetzt. "Aber Kosten wie für Reinigungsdienst oder Telefon laufen ja weiter, ebenso die Pacht", berichtet sie. "Manches lässt sich vielleicht stunden, aber mir ist vor allem wichtig, dass ich meine Mitarbeiter halten kann, und sie nicht womöglich abwandern, zum Beispiel in den Handel." Geplante Investitionen, wie die Sanierung des großen Saales, für die die Planung bereits vorlag, werden zurückgestellt. Die Kosten dafür waren mit 350.000 Euro veranschlagt.

Bis Juni, so Sabine Silbersack, könne sich das als "Blaues Wunder" bekannte Hotel über Wasser halten. Eine für Juni geplante Schließzeit werde es nicht geben, Wartungsarbeiten wurden vorgezogen. Das Hotel ist seit dem 18. März geschlossen, wie alle Hotels und Gaststätten aufgrund der Corona-Krise. Es verfügt über 130 Zimmer. (ike)

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