Im Supermarkt Mäuse entdeckt

Die Lebensmittelüberwachung des Landratsamtes hat am Montag die Schließung der Penny-Filiale in Beierfeld angeordnet. Die Kette wiegelt jedoch ab.

Grünhain-Beierfeld.

Ab Montagmittag blieb die Tür zum Penny-Markt in Beierfeld plötzlich zu. Ein Schild wurde aufgestellt, das den Kunden die Schließung mit "technischen Problemen" begründete. Doch die Probleme, die im Inneren bewältigt werden mussten, waren ganz anderer Natur: Mäuse!

Wie das Landratsamt des Erzgebirgskreises auf Nachfrage bestätigt, musste der Markt "wegen massiven Befalls von Mäusen" schließen. Dass da was nicht stimmte, hatten aufmerksame Kunden bereits vermutet. Schließlich standen mehrere Fahrzeuge von Schädlingsbekämpfern vor der Tür. Mitarbeiter dieser Firmen gingen im Markt ein und aus, berichten Augenzeugen.

Aus dem Haus der zuständigen Penny Markt GmbH, Region Ost, wiegelt man jedoch ab. Auf Anfrage der Presse heißt es dazu: "Wir haben die vorübergehende Schließung des Marktes parallel genutzt, um turnusmäßig einen Schädlingsbekämpfer einzusetzen." Wie die Mäuse in den Markt gelangt sind, ist derzeit völlig offen.

Andreas Fröhlich, Geschäftsführer der Niederwürschnitzer Fleischwaren, die eine ihrer Filialen im Markt haben, bestätigt: "Wir wurden am Montagmittag von einem Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachung informiert." Doch da der Eingang gemeinsam genutzt werde, musste die Firma den Verkauf ihrer Waren stoppen. "Mittlerweile wurde die Theke komplett mit frischer Ware bestückt", fügt er an. Auch die Bäckerei Brückner aus Grünhain hat eine Filiale im Markt, konnte aber "zum Fenster raus" weiter verkaufen, so Tilo Brückner. Diese beiden Bereiche seien komplett abgetrennt und sauber. Seit Mittwoch ist der Markt wieder geöffnet.

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