In Schwarzenberg ist Weihnachtsmarkt

Bis 15. Dezember herrscht in der Altstadt wieder ein besonderes Flair. Kauf- und Kulturangebote locken Gäste aus nah und fern an.

Schwarzenberg.

So entspannt, wie die Besucher am gestrigen Freitag um die Mittagszeit und am frühen Nachmittag über den Schwarzenberger Weihnachtsmarkt bummeln konnten, wird das am ersten Marktwochenende nicht der Fall sein. Die Stadt als Veranstalterin des bis zum 15. Dezember andauernden traditionellen Geschehens rechnet wieder mit Tausenden Gästen täglich, die durch die Gassen streifen. Von 11 bis 20 Uhr lädt das Markttreiben zum Besuch ein. Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer hat das Ganze am Freitagabend offiziell eröffnet. Den musikalischen Teil bestritt das Bergmusikkorps "Frisch Glück" Annaberg-Buchholz/Frohnau.

Den Reiz dieses Marktes, der nun auf eine 485-jährige Geschichte zurückblicken kann, macht nicht zuletzt der kulturelle Rahmen aus. Auf der Bühne vorm Ratskeller gibt's an den zwei Wochenenden ab 14 Uhr, unter der Woche ab 15 Uhr ein Live-Programm mit viel Musik. 27 Gruppen und Künstler sind dabei. Täglich tritt der Weihnachtsmann auf. Höhepunkt des Auftaktwochenendes ist am Sonntag der Märchenumzug. Er beginnt 14.30 Uhr am Busbahnhof. Von dort laufen die kostümierten Mädchen und Jungen aus Kindergärten der Stadt zum Markt. Die große Bergparade nimmt am 14. Dezember ab 17 Uhr denselben Weg und mündet in ein Bergzeremoniell.

Rund 100 Händler und Gewerbetreibende sind diesmal am Schwarzenberger Weihnachtsmarkt beteiligt und bieten eine große Vielfalt von Waren an. Neben der traditionellen erzgebirgischen Volkskunst, teilweise vom Hersteller selbst offeriert, können sich potenzielle Käufer auf ein umfassendes Warenangebot - wie Spielwaren, weihnachtliche Dekorationsartikel, manch guten Tropfen zum Mitnehmen, weiteres Kunsthandwerk, Textilien und Lederwaren - freuen. An mehreren Stellen der Altstadt ist auch etwas gegen Hunger und Durst zu haben. Von süß bis herzhaft sollte für jeden Geschmack eine Leckerei zu finden sein - sowohl zum sofortigen Verzehr als auch zum Mitnehmen nach Hause. Im Schlosshof begeben sich Besucher auf Zeitreise zu einem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt, auf dem unter anderem Fladenbrot, Suppen und Met zu haben sind.

Die Ladengeschäfte der denkmalgeschützten Altstadt, mit viel Liebe zum Detail gestaltet, freuen sich während der ganzen Advents- und Weihnachtszeit auf Besucher. Zweiter und dritter Adventssonntag sind verkaufsoffen von 12 bis 18 Uhr. Etwas zur Ruhe kommen kann man in Ausstellungen, so im Museum, im alten Tunnel und im Schnitzerheim.

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