Junges Nonett begeistert in St.-Georgen-Kirche

Es ist Halbzeit im diesjährigen Musiksommer in St. Georgen. Die Künstler von Küste überraschten nicht nur durch ihre Vitalität.

Schwarzenberg.

Zum fünften Konzert der Reihe "Musiksommer in St. Georgen" Schwarzenberg am Montagabend begrüßten die Zuhörer das Junge Rostocker Nonett. Eine Formation, die in Schwarzenberg mittlerweile durchaus bekannt ist. Denn bereits zum dritten Mal gastierten die Jungen Künstler von der Küste unter der Leitung von Heiner Schindler im Erzgebirge. Schindler selbst ist langjähriger Soloklarinettist der Staatskapelle Berlin und Professor für Klarinette und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Entsprechend hoch waren die Erwartungen, die die Konzertbesucher in das Ensemble setzen. Enttäuscht wurden sie nicht - im Gegenteil. In der einzigartigen Besetzung von vier Streichern und fünf Bläsern begeisterten die Musiker, allesamt Studierende an der Hochschule in der Hansestadt, mit ihrer frischen Spielweise.

Das Ensemble, das auch international Erfolge feiert, bestach durch besondere Vitalität und präzise sowie gleichermaßen einfühlsame Interpretationen. Mit der "Kleinen Nachtmusik" von Wolfgang Amadeus Mozart eröffneten sie das Konzert. Die "Tänzerischen Preludien" des polnischen Komponisten Witold Lutosławski waren dagegen für die meisten Ohren eher experimentell, fanden aber ob ihres meisterhaften Vortrages Zustimmung. Mit Stücken des tschechischen Komponisten Jiří Jaroch sowie Jan Novak blieben die Künstler ihrem eher modern geprägtem Programm treu. Die Ouvertüre zu Johann Strauß' "Fledermaus" berührte als erste Zugabe eher das klassische Empfinden der Zuhörer. Und mit einer Bearbeitung des "Feierohmd"-Liedes gruben sich die jungen Musiker endgültig in die Herzen der Konzertbesucher.

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