Kandidat aus Castingshow tritt auf

Samuel Rösch hat zum Pyramidenanschieben auf dem Weihnachtsmarkt in Großrückerswalde mit zwei Freunden gesungen. Nun freut er sich auf die nächsten Auftritte bei "The Voice of Germany".

Großrückerswalde.

Mit seinem kurzen Auftritt beim Großrückerswalder Pyramidenanschieben haben Samuel Rösch und seine Freunde Samuel und Jonas Tiede Hunderten Besuchern eine Freude bereitet. Im Ort kennen ihn die Leute nicht erst seit seinen TV-Auftritten bei der Castingshow "The Voice of Germany". Dennoch erklärten viele Gäste am Samstag vor dem Rathaus, dass sie mitgefiebert haben, als er im Gesangsduell mit Fabian Riaz im Fernsehen zu sehen war.

"Ich freue mich, dass er es geschafft hat", sagte Katja Schneider. Sie saß wie viele aus dem Ort während der Sendung vor dem Fernseher. Bürgermeister Jörg Stephan ist stolz auf das junge Musiker-Talent aus seiner Nachbarschaft, der so selbstbewusst seine Heimat vertritt. Der Sänger selbst räumte ein, dass er nach seinem Auftritt noch gar nicht so richtig realisieren konnte, was da passiert war. Er sei "total reizüberflutet" gewesen, wie er sagte. "Es war wirklich eine Begegnung auf Augenhöhe", resümierte Samuel Rösch. Umso mehr freute er sich über sein Weiterkommen. Auf die Frage, was "The Voice of Germany" aus ihm gemacht habe, sagte er: "Im Moment bin ich noch der gleiche geblieben, der ich vorher war." Zwar sei er bekannter und werde öfters angesprochen, aber verändert habe ihn das als Mensch nicht.

Dass er bei "The Voice of Germany" auch als Botschafter des Erzgebirges wirkt, ist für ihn eine Selbstverständlichkeit. "Ich bin hier aufgewachsen. Das ist meine Heimat. Ich möchte die herzliche Art und Weise von zu Hause ein Stück weitertragen", erklärte der angehende Religionspädagoge. Das gelte auch für seinen Glauben, der ihm und seiner Familie immer wieder Halt gibt.

Die Atmosphäre unter allen Beteiligten im Team von "The Voice of Germany" beschreibt er als entspannt, freundlich, entgegenkommend, persönlich und liebevoll. Kommenden Donnerstag beginnen die sogenannten Sing-Offs, die dritte Runde der Castingshow. Dann geht es um die Halbfinalplätze. "Wir werden sehen, ob ich einen davon ergattern werde", sagte er. Die Konkurrenz sei megastark. Jeder habe eine ganz eigene Persönlichkeit, eine ganz eigene Stimme. "Ich habe schon mehr erreicht, als ich mir erträumt habe", sagte er auf dem Platz vor dem Rathaus. Deshalb sei es auch gar nicht schlimm, wenn es am Ende nicht zum Sieg reichen würde.

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