Kartonflut lässt Tonnen überquellen

Im Lockdown nutzen viele Haushalte den Versandhandel und Lieferdienste. Doch Pappen, die neben dem Kübel stehen, werden nicht mehr mitgenommen.

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1010 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    1
    08393
    26.01.2021

    @MuellerF

    Dann machen Sie doch die 2-3 Schritte mehr und stellen die Tonne selbst zurück. Laut Ordnung der ASR sind auch diese 3 Schritte Kostenpflichtig!

    Bei Ihrer Argumentation fehlt mir jegliches Verständnis. Mir würden auch dazu Worte einfallen, aber die verkneifen ich mir lieber...

    Solche Menschen wie sie braucht das Land!

  • 0
    4
    MuellerF
    21.01.2021

    @mops: Es geht um 2-3 Schritte mehr, die die Abholer machen müssten, um die Tonnen an ihren ursprünglichen Standort zurückzustellen.

  • 4
    2
    mops0106
    17.01.2021

    @MuellerF:
    Die Tonnen werden nur beim Vollservice, der zu beauftragen und zu bezahlen ist, vom Standort im Grundstück abgeholt und wieder zurückgestellt. Falls Sie diesen beauftragt haben und er nicht durchgeführt wird, würde ich mich mit dem ASR in Verbindung setzen. Wenn nicht, müssen Sie es selbst machen.

  • 7
    6
    MuellerF
    17.01.2021

    Wenn die Tonne voll ist, ist sie voll- auch bei ausreichend zerkleinerten Kartons.
    Die Entsorger sollten sich eigentlich über mehr Recycling-Ware freuen, auch wenn die mal neben der Tonne steht.
    Die Mitarbeiter des ASR, die unsere Tonnen leeren, sind jedes Mal zu faul, diese wieder an ihren ursprünglichen Standort zu stellen & lassen sie kurz hinterm Bordstein stehen - Servicewüste Deutschland!

  • 6
    2
    Fresto
    17.01.2021

    Das Liegenlassen ist keine Lösung. Es nur auf die Bequemlichkeit der Leute zu schieben auch nicht. Wenn natürlich die Organisation in einer Hausgemeinschaft nicht klappt ist dort etwas faul.
    Ich glaube, dass etwas an der Kostenstruktur nicht stimmt wenn die Entsorger nicht in der Lage sind, ihrer Pflicht nachzukommen. Dass der 4-Wochen-Turnus der menge nicht gerecht wird ist ja schon mehrfach angesprochen worden. Davor die Augen zu verschließen ist nicht akzeptabel.

  • 13
    3
    Lumixer
    17.01.2021

    Die blauen Tonnen werden einfach zu selten geleert. Die Leute lagern Papier und Pappe bereits im Keller. Nach erfolgter Leerung sind die Tonnen nach ein paar Tagen bereits wieder randvoll, trotz Zerkleinern der Kartons. Nach einem uneinsichtigen Telefonat sind wir dazu übergangen, aus Protest die Kartons zerschnitten daneben zu legen. Sind jetzt 2x nicht mitgenommen worden, momentan zugeschneit. Aufgrund der Ladenschließungen hat sich die Menge an Verpackung nahezu verdoppelt, logisch. Darauf hat der Entsorger zu reagieren, als Teil der öffentlichen Ordnung. Das ist nunmal die Folge des Lockdowns. Auch danach wird sich das Konsumverhalten kaum wieder ändern. Der ohnehin schon große Trend zum Onlineshopping hat jetzt erst einen richtigen Schub erhalten. Bin gespannt, was aus dem mittlerweile ansehnlichen Berg wird. Wir sind jedenfalls nicht die einzigen, die es so handhaben. Die Entsorgungsgebühr ist bezahlt, die Dienstleistung muss also erbracht werden.

  • 12
    7
    cn3boj00
    15.01.2021

    Ich denke man macht es sich hier zu einfach. Das Stehenlassen ist ja auch keine Lösung, denn was passiert damit? Spätestens seit Einführung des Dualen Systems machen es sich viele Menschen zu einfach, das ist richtig. Trotzdem muss die Abfuhr dem Aufkommen gemäß erfolgen. Größere Verpackungen zu Schnipseln zu zerschneiden ist doch etwas zu viel verlangt. Ich denke, wenn man Kartons platt macht ist das schon gut. Eine so gefüllte Tonne ist auch schon ganz schön schwer zu bewegen. Und trotzdem reicht gerade jetzt das Volumen für 4 Wochen nicht aus. Bei uns wird immerhin normalerwiese noch alle 2 Wochen geholt, das funktioniert recht gut. Kleine Straßen wie unsere obliegen aber einem Sonderturnus, und da wird bei gleicher Gebühr nur alle 3 Wochen geholt. Und manchmal kann ich wirklich stopfen, es reicht nicht.
    Ich hätte kein Problem damit, 3 Euro für die Tonne zu bezahlen, wenn so oft geleert wird das es reicht. Aber kostenlos und die Pappe dann einfach liegenlassen ist daneben.

  • 13
    4
    nordlicht
    15.01.2021

    Ich glaube, egal wo man wohnt, diese LMA-Haltung gibt es in jedem kommunalen Wohngebäude, wo also mehrere Mietparteien wohnen. "Hauptsache ich kann meinen Karton in die Tonne stopfen, nach mir die Sinnflut." Die Faulheit solcher Leute gewinnt da immer. Was mich noch ärgert, alle 4 Wochen werden die blauen Tonnen geleert, aber die müssen paar Meter an den Straßenrand gerollt werden und das macht 1 Person. Aber nicht immer und somit stehen die 3 Tonnen dann eben 8 Wochen voll in der Ecke. Aber wo das Altpapier hingehört, das weis jeder.

  • 33
    6
    08393
    15.01.2021

    Das Problem haben auch andere Landkreise. Vor weniger als einem Monat berichtete die FP über die selbe Situation im LK Zwickau.
    Man kann sich hier "Ilonka" anschließen. Wenn man einen Karton in die Tonne stopft, braucht man sich nicht zu wundern wenn der Behälter nicht reicht. Wenn man die Kartons zerreißt oder zerschneiden passt da auch genügend in die Tonne rein. Aber dazu ist man ja zu faul. Frei nach dem Motto: "Ich werfe den Mist neben die Tonne und die Idioten werden meinen Dreck schon weg räumen!". Hauptsache ich habe das neue iPhone und kann zwei Mal im Jahr in den Urlaub fahren. Aber 2,99€ für ein Cuttermeser habe ich nicht...

    Man sollte vielleicht auch mal die gültigen Satzungen lesen und da wüsste man, dass das Danebenlegen von Pappe eine Ordnungswidrigkeit ist.

  • 43
    9
    Ilonka
    15.01.2021

    Die Leute werden immer bequemer. Die Kartons können doch zerschnitten werden und dann in die Tonne gegeben werden.