Kippen am Postplatz stören Auer

Trotz Stadtreinigung sind Hausbesitzer in der Pflicht

Aue.

Herbert Salzer ist genervt. Immer wieder fällt dem Auer auf, dass viele Zigarettenkippen auf dem Gehweg und im Eingangsbereich der Post in Aue auf dem Boden liegen. "Als Bürger muss man sich schämen. Wir halten Bürgersteige ja auch sauber." Auch der Betriebshof der Stadt ist bestrebt, dies zu gewährleisten. Zudem ist täglich eine Gruppe Mini-Jobber mit Müllbeuteln unterwegs und sammelt Unrat auf. "Das ist ein Luxus, den man gar nicht bezahlen könnte. Man kann diese Arbeit nicht hoch genug schätzen", sagt Stadtsprecherin Jana Hecker.

Doch auch die Anlieger sind in der Pflicht. Bedeutet: im Winter eine Räum- und Streupflicht und im Sommer die Pflicht, die Gehsteige sauber zu halten. Das klingt einfach ist aber manchmal kompliziert. So betreibt die Deutsche Post seit 2011 keine eigenen Filialen mehr. Und die Postbank, die in dem Gebäude eingemietet ist, verweist auf den Eigentümer. Wie Post-Sprecher Tim Rehkopf mitteilt, habe man die Informationen über den verschmutzten Gehweg und Eingangsbereich dem Vermieter mitgeteilt und ihn gebeten, Abhilfe zu schaffen. Wer der Eigentümer ist, könne er aus vertragsrechtlichen Gründen nicht nennen. "Als Postbank sind wir genauso daran interessiert, dass alles sauber ist", so Rehkopf.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...