Kran bewegt Beckenteile für Kläranlage

Mit Freude beobachten die Langenberger den Bau nahe der St. Katharina. Der erste Schritt zum Anschluss ans Netz ist getan.

Langenberg.

Ein Schwerlastkran hat jetzt die schweren Betonteile für den Vorklärbehälter der neuen Gruppenkläranlage für Langenberg in die Baugrube gehoben. Bis Mitte 2018 entstehen nahe der Kreuzung am Gasthof "St. Katharina" eine neue Gruppenkläranlage sowie ein Kanalstauraum von 60 Kubikmeter Fassungsvermögen für ankommendes Mischwasser. Diese Anlage ist Grundvoraussetzung dafür, dass weitere 79 Grundstücke im hinteren Teil von Langenberg noch mit ans öffentliche Abwassernetz angeschlossen werden können.

Seit 2012 kämpfen die 79 Grundstückseigentümer genau dafür. Damals hatte sich unter Leitung von Jörg Planitzer, Matthias Kirbach und Steffen Süß eine Bürgerinitiative gegründet. Und jene 79 Grundstückseigentümer werden privat tief in die Tasche greifen, um noch ans Abwassernetz angeschlossen zu werden. "Deren Eigenanteil an den Kosten beträgt immerhin 7350 Euro", sagt Frank Kippig, Geschäftsführer des Zweckverbands Wasserwerke Westerzgebirge (ZWW). Der Gesamtpreis für den ersten Bauabschnitt beträgt rund 1,44 Millionen Euro. Bis Mitte 2018 soll die Gruppenkläranlage fertig gestellt sein. Ab dann wird der Mischwasserkanal auf der Elterleiner Straße von der Kreuzung Emmler bis zum Ortsausgang Langenberg gezogen. Zur Überwindung diverser Höhenunterschiede entlang der Straße werde dieser Sammler nur über ein Gefälle von 0,6 Prozent verfügen. Um dieses zu erreichen, müsse die Bauausführung intensiv kontrolliert werden, heißt es. Bis Mitte 2019 soll auch diese wichtige Etappe der Erschließung fertiggestellt sein. Für beide Bauetappen sind seitens des ZWW 2,58 Millionen Euro geplant. In Summe werden dann 125 Grundstücke mit gut 370 Einwohnern sowie der Alterswohnsitzes "Gut Förstel" ans zentrale Abwassernetz angeschlossen sein.

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