Lösung für gesperrten Damm gefordert

Die Stadt Elterlein will sich nach Kräften dafür einsetzen, dass die Staatsstraße 222 schnell wieder geöffnet wird. Geld gibt es allerdings nicht, stellt Bürgermeister Jörg Hartmann klar.

Elterlein.

Wie geht es weiter mit der Staatsstraße 222 zwischen Geyer und Elterlein? Diese Frage stellen sich nicht nur die Bürger der beiden Städte. Seit der angeordneten Sperrung der Trasse im Bereich des Schwarzen Teichs am 4. November scheint sich für den Außenstehenden nichts getan zu haben. Die Straße über den Damm bleibt weiter abgeriegelt, selbst für Fußgänger gibt es kein Durchkommen.

Intern aber scheint sich etwas zu tun. "Am Donnerstag vergangener Woche gab es ein Gespräch im Landratsamt und einen Tag später eines im Landesamt für Straßenbau und Verkehr, dem Lasuv", erklärte Jörg Hartmann, Bürgermeister von Elterlein, während der Stadtratssitzung am Montagabend. In diesen Besprechungen habe er mitgeteilt, dass sich die Stadt sehr wohl in der Mitwirkungspflicht bei der Lösung des Problems am Schwarzen Teich sieht. "Finanziell gibt es von unserer Seite dafür aber Null Cent", stellte Hartmann klar. Die Straße ist Eigentum des Lasuv, und dazu gehört für ihn auch der Damm.

Hartmann fordert eine schnelle und pragmatische Lösung und will sich auch für eine solche einsetzen. Basis dafür ist für ihn ein Gutachten zur Standsicherheit des Dammbauwerkes. Zwei Ingenieurbüros, die darauf spezialisiert seien, habe die Stadt dem Lasuv benannt. Im Ergebnis einer weiteren Beratung am Dienstag geht Hartmann davon aus, dass die Behörde das Erstellen eines solchen Gutachtens noch vor Weihnachten beauftragt. Dann müsse man sich noch etwa zwölf Wochen gedulden, ehe die Ergebnisse vorliegen. Diese sollen laut Bürgermeister verschiedene Szenarios aufzeigen, unter denen eine zeitlich begrenzte Öffnung der Straße möglich wäre. Praktisch könne das beispielsweise bedeuten, dass der Damm noch ein Jahr passierbar ist bei einem Verkehrsaufkommen wie bisher oder aber ein weiteres halbes Jahr mehr, wenn nur noch Laster bis 7,5 Tonnen darüber fahren dürfen. Was am Ende aber tatsächlich geht, das müsse ganz einfach das Gutachten aussagen. Im Vorgriff darauf hofft Hartmann, dass man einfach Zeit gewinnt. Zeit, in der etwa eine Planung plus eventuelle Ausschreibung für einen Neubau des Dammes erfolgen kann, wenn er denn nötig sei - beziehungsweise für eine andere langfristige Lösung.

Auf alle Fälle sei nun Bewegung in der Sache, sagt Elterleins Bürgermeister. Sowohl von Seiten des Landratsamtes als auch des Lasuv spürt er eine konstruktive Mitarbeit zur Lösung des Problems. Das jetzt angeschobene Vorgehen bedeutet aber auch, dass die Straße noch Minimum bis etwa März gesperrt bleibt.

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