Mehr Licht, Luft und ein bisschen Luxus für Jungrinder

Mehr als eine Million Euro nehmen die Landwirte der Agrargenossenschaft Markersbach in die Hand, um den Jungrindern einen neuen, modernen Stall zu bauen. Die Markersbacher gehören seit Jahresbeginn zum Verbund des Wirtschaftshofs Sachsenland Röhrsdorf/ Wittgensdorf. In dieser Struktur lasse sich langfristig die Arbeit besser aufteilen und koordinieren, sagt der junge Betriebsleiter Thoma Bach (l. im Bild). Gemeinsam mit Jens Hoffmann vom Vorstand und Thomas Seidel (r.), dem Geschäftsführer der Hermes Stalleinrichtung GmbH aus Flöha, wurde in dieser Woche der weitere Baufortgang besprochen. Das Dach des Stalls, in dem bis Ende Mai noch gut 650 Rinder standen, ist bereits geöffnet. Mit Glas wird es wieder verschlossen, um künftig mehr Tageslicht für die Tiere zu ermöglichen. Maximal 300 Jungrinder werden hier ihre ersten Lebensmonate verbringen. "Wir bauen für die Nachzucht neue Liegeboxen, die mehr Platz bieten und mit weichen Gummi-Kuschelmatten ausgelegt werden", erklärt Hoffmann. Im Bild rechts ist Bert Auerswald gerade dabei, die Vorbereitungen fürs Gießen des Betonuntergrunds dieser Boxen zu treffen. Der Zeitplan, in dem die Stallbauer mit den Umbauten fertig werden müssen, ist straff. "Aber machbar", so Seidel. Wenn die Jungtiere Ende September von den Weiden im Umland wieder in den Stall einziehen, muss alles fertig sein. "Dann haben sie mit einer rotierenden Bürste, die sie selbst auslösen können, sogar etwas wie Massage-Luxus", sagt Hoffmann. (matu)

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