Mobilfunkangebot im Erzgebirgskreis wird besser

Telekom und Vodafone mit neuen Standorten präsent - Anbieter benötigen weitere Flächen für Antennen

Aue/Schwarzenberg.

In der Mobilfunk-Versorgung im Kreis tut sich was: Nachdem bereits Ende Januar Vodafone die Inbetriebnahme von neuen LTE-Stationen in Deutschneudorf, Sehmatal und Marienberg vermeldete, gab die Telekom jetzt bekannt, durch neue Anlagen in Annaberg-Buchholz, Drebach, Lugau und Raschau-Markersbach den Mobilfunkempfang in der Fläche weiter verbessert zu haben. Die Telekom betreibt laut Unternehmensangaben im Landkreis nunmehr 98 Standorte. Die Bevölkerungsabdeckung liege bei 94 Prozent. Bis 2022 sollen weitere 26 Standorte hinzukommen. Zusätzlich seien zudem an 13 Standorten Erweiterungen mit LTE geplant. Durch diesen Mobilfunkstandard sind etwa unterwegs auf dem Smartphone höhere Downloadraten möglich. Beim Ausbau des Mobilfunknetzes ist die Telekom auf Zusammenarbeit angewiesen, um notwendige Flächen für Standorte anmieten zu können. Wer eine Fläche für einen Dach- oder Mast-Standort anbieten möchte, sollte sich an die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm wenden.

Noch 2018 gab es laut einer von der Erzgebirgs-FDP initiierten Bevölkerungs-Umfrage im Internet mindestens 650 unterversorgte Gebiete im Landkreis. (alu)


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