Nach dem BSZ geht's zum Studium

Oberschüler aus dem ganzen Erzgebirgskreis machen in Schwarzenberg ihr Abitur. Es ist fachspezifisch.

Schwarzenberg.

Dichtes Gedränge hat am Samstagvormittag in den Beratungsräumen am Beruflichen Schulzentrum am Hofgarten in Schwarzenberg geherrscht. Eine sehr oft gestellte Frage war die nach den möglichen Abschlüssen, die man am BSZ für Ernährung, Sozialwesen und Wirtschaft des Erzgebirgskreises, Schneeberg/Schwarzenberg machen kann.

Schulleiterin Dorothea Wild: "Wir haben hier das Berufliche Gymnasium mit der Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft und die Fachoberschule mit den Richtungen Wirtschaft/Verwaltung sowie Gesundheit/Soziales." Beide Abschlüsse befähigen zum Studium. Jugendliche, die am BSZ ihr Abitur machen wollen, haben sich meist zunächst für den Weg über eine Oberschule entschieden. Nur in Ausnahmefällen wechseln Gymnasiasten nach der 10. Klasse ans BSZ.

Lisa-Marie Langer aus Schneeberg hatte sich ganz bewusst für Schwarzenberg wegen der dort angebotenen Fachrichtung entschieden: "Die Wirtschaft war für mich das entscheidende Argument." Die Erwartungen hätten sich alle erfüllt, allerdings sei das Lernen nicht so einfach und gar nicht mit der Oberschule vergleichbar. Jasmin Ullrich aus Grünhain-Beierfeld hatte zuvor die Katharina-Peters-Oberschule in Zwönitz besucht. "Meine ganze Familie war hier und meine Oma wohnt um die Ecke." Die junge Frau möchte nach dem Abitur Lehramt studieren. Von der Jenaplanschule Markersbach kam Martha Rabe an den Hofgarten: "Ich wollte immer Abitur machen und Wirtschaft passte für mich", so die Schwarzenbergerin. Wer Abitur am BSZ machen will, der darf allerdings nicht älter als 21 Jahre sein. Außerdem befindet sich unter dem Dach des BSZ eine Berufsschule, die zur kaufmännischen Ausbildung führt, und eine Fachschule für Sozialwesen, an der man sich zum Erzieher ausbilden lassen kann. 40 Pädagogen betreuen die insgesamt 500 jungen Menschen, die am Hofgarten lernen. "Sie kommen aus dem ganzen Erzgebirgskreis", sagt die Schulleiterin. Wenige kommen aus dem Zwickauer und Chemnitzer Raum.

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