Natur - Weiterer Wolfsriss im Erzgebirgskreis

Aue/Schwarzenberg.

Wie jetzt bekannt wurde, hat es im Erzgebirgskreis einen weiteren Wolfsriss gegeben. Am 5. Mai wurde am Rande der Ortschaft Steinbach bei Jöhstadt der Kadaver einer trächtigen Hirschkuh gefunden, berichtet die Jagdpächtergemeinschaft Steinbach. Die Wolfsbeauftragte des Erzgebirgskreises bestätigte auf Anfrage der "Freien Presse" den Vorfall. Die Pächtergemeinschaft kritisiert, dass es keine DNA-Untersuchung gegeben habe. Damit hätte man die Wölfe einem Rudel zuordnen können und müsse nicht rätseln, ob sie durchziehen oder dauerhaft in der Nähe leben. Als Verursacher wird ein Rudel aus dem Raum Vysluni in Tschechien angenommen. Einen halben Kilometer von Fundort entfernt war am 28. April ein einjähriges Rotwildkalb gerissen worden. Am 13. April hatten Wölfe eine Schafherde bei Oberwiesenthal angegriffen. Bei einem Stück Rotwild, dessen Kadaver am 5. April bei Johanngeorgenstadt gefunden wurde, gilt der Wolf als Verdächtiger, es hat jedoch keine Begutachtung stattgefunden. (mu)

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