Neues Spielgerät zum Jubiläum geschenkt

Seit 25 Jahren betreibt die Johanniter-Unfall-Hilfe das "Zwergenhaus" in Bockau. Nicht nur Natur und Kneipp begeistert die Kinder, sondern auch ein Jahresthema.

Bockau.

Kleine Leute durften am Samstag groß feiern. Denn die Kindertagesstätte "Zwergenhaus" in Bockau ist seit 25 Jahren in der Trägerschaft der Johanniter-Unfall-Hilfe. Zuvor gehörte der Kindergarten zur Kommune.

Schon 1988 haben die ersten Kinder die Einrichtung besucht. Damals war es ein reiner Kindergarten, was sich nach der Wende änderte. Krippe und Hort sind hinzugekommen. Derzeit werden 147 Steppkes betreut - die maximale Kapazität an Plätzen liegt bei 181.


Insgesamt sind es acht Gruppen, die von 17 Erziehern betreut werden. Damit sei man gut aufgestellt, erklärt die Leiterin Astrid Keil. Das Zwergenhaus ist auf Natur und Kneipp ausgerichtet. "Dafür liegt die Kindertagesstätte ideal mit Wiesen, Feldern und Wäldern rundherum", sagt Keil.

In den zurückliegenden Jahren habe sich dank der Kommune, der das Gebäude und Grundstück gehören, und seitens der Johanniter als Träger viel verändert. Auch baulich habe sich etwas getan. Viel wurde modernisiert, so zuletzt 2010, als man die Elektroanlage und den Brandschutz auf den aktuellen Stand gebracht hat.

Im Zwergenhaus sucht man sich immer ein neues Jahresthema. Diesmal lautet es "Erzgebirge - (H)erzgebirge", und in dem Zusammenhang laufen verschiedene Aktionen, um den Kindern erzgebirgische Traditionen nahezubringen. Dazu gehören Themengebiete wie Schnitzen, Klöppeln, Mundart und Bergbau.

In Eigenregie des Zwergenhauses läuft seit 2008 die Gartenumgestaltung. Möglich wurde das durch verschiedene Hilfen, Spenden und eigene Aktivitäten, bei denen man Geld einnehmen konnte. "Bevor wir begonnen haben, war der Spielplatz eine Wiese ohne Reiz für Kinder, was zu erleben und zu spielen", erläutert Keil und fügt hinzu: "Wir haben uns einen Spielplatzgestalter ins Boot geholt und unsere Ideen und die der Kinder mit einfließen lassen."

Das Erste war die Modellierung des Geländes mit Hügeln. Nach und nach kamen eine Rutsche, eine Brücke und vergangenes Jahr ein Baumhaus hinzu. Aktuell hat man sich aus Spendengeldern einen Kletterparcours geleistet, der zur Feier übergeben wurde. Für das neue Gerät wurden knapp 7000 Euro investiert.

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