Ruheständler erklären ihren ehemaligen Arbeitsplatz

Ingenieurverein geht auf Exkursion und besucht Pumpspeicherkraftwerk

Aue/Schwarzenberg.

Eckhard Ahnert und Hans-Joachim Würzburg haben am morgigen Donnerstag ein Heimspiel. Wenn der Ingenieurverein Aue-Schwarzenberg das Pumpspeicherkraftwerk in Markersbach besichtigt, können die Ruheständler mit viel Hintergrundwissen ihren einstigen Arbeitsplatz Interessenten näher bringen. Damit setzt der Verein seine Exkursionsreihe fort, in der die Ingenieursenioren und deren Partner sowohl historisch interessante als auch hochmoderne Anlagen kennen lernen, dabei ihr Wissen auffrischen und erweitern.

Nachdem im August 39 Teilnehmer die Funke Stickerei GmbH in Eibenstock besucht hatten, war im September der Pferdegöpel in Johanngeorgenstadt Exkursionsziel. Vereinschronist Klaus Patzelt: "Im Huthaus erfuhren wir das Wichtigste zur Geschichte des Göpels, der ja abgerissen und Anfang der 1990er-Jahre wieder aufgebaut wurde. Dass der Neubau nur auf der Basis von alten Fotos erfolgte, weil keine alten Zeichnungen vorhanden waren, hat uns ebenso fasziniert wie die große Menge Holz, die verbaut wurde, heute mit modernen Hilfsmitteln, einst durch unsere Vorfahren nur in mühevollen Handarbeit." Aufbau, Antrieb und Arbeitsweise des Göpels beim Fördern des Erzes interessierten die Ingenieure besonders.

Um Tradition, aber auch um Zukunft geht es in der elften diesjährigen Veranstaltung des Vereins. "Am 14. November sind wir in der Nickelhütte Aue zu Gast", blickt Klaus Patzelt voraus. Das Industrieunternehmen ging aus dem Blaufarbenwerk Niederpfannenstiel hervor und ist heute eine moderne Produktionsstätte für reine Nichteisenmetalle.

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