Sanierung des Museums in Rittersgrün wird teurer

Planer und Partner suchen nach Einsparpotenzial bei letztem Teilprojekt

Rittersgrün.

Bis auf einige Restleistungen sind die ersten zwei von insgesamt drei Etappen beim Sanieren des Sächsischen Schmalspurbahn-Museums Rittersgrün erledigt. Das betrifft das Empfangsgebäude sowie Freianlagen, Abenteuerspielplatz und Leitsysteme. Knut Scheiter vom Planungsbüro Süß skizzierte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Breitenbrunn Arbeitsstand und finanzielle Situation.

Betrachte man das im April 2017 begonnene Gesamtvorhaben - ein Millionenprojekt, das in einem deutsch-tschechischen Kooperationsprogramm umgesetzt und durch die EU gefördert wird -, ist laut Scheiter eine Kostenüberschreitung um zirka 25.000 Euro zu verzeichnen. "In Absprache mit den beteiligten Partnern versuchen wir, im letzten Teilprojekt Einsparpotenzial zu erschließen", sagte der Planer. Zum "Meilenstein 3" gehört das Restaurieren sächsischer Schmalspurbahnfahrzeuge. An einem Postwagen leisten Vereinsmitglieder und Helfer umfangreiche ehrenamtliche Arbeit. Bei der Unterstellmöglichkeit für den Wagen wäre zum Beispiel etwas zu sparen, wenn das Vordach kürzer als geplant ausfällt. Das und weitere Details sollen bei einem Vor-Ort-Termin geklärt werden.

Unabhängig vom eigentlichen Baufeld der Sanierungsarbeiten im Empfangsgebäude war im Dachbereich des Museums Hausschwamm entdeckt worden. "Wir hatten aber insofern Glück, dass der Befall aus der nassen Ecke nicht weitergelaufen ist." Die Kosten für das gründliche Beseitigen des Schwamms - dazu sind auch Balkenteile auszutauschen - waren ursprünglich auf "grob geschätzte 10.000 Euro" beziffert worden. Nach den ersten Innenarbeiten ist nun aber von mehr als 20.000 Euro die Rede, "weil auch etwa 20 Quadratmeter Dachfläche geöffnet werden müssen", so Bürgermeister Ralf Fischer. "Das ist ein Problem für sich." Der Sachverhalt erfordere eine neue Aufgabenstellung und einen neuen Förderantrag.

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