Sauna erhält keine Platten an Fassade

Wärmedämmsystem wird als Alternative verwirklicht

Schwarzenberg.

Der Anbau einer Sauna an das Hallenbad in Schwarzenberg-Sonnenleithe geht nicht so reibungslos über die Bühne wie von der Stadt und ihrer Freizeit- und Servicegesellschaft geplant. "Die Ausschreibung für die Fassade musste aufgehoben werden, weil keine angemessenen Angebote vorlagen", so Bauamtsleiterin Sybille Vogel. Daraufhin gab es eine Umplanung. Das Anbringen von Fassadenplatten entfällt. "Die Fassade wird nun im Wärmedämm-Verbundsystem mit entsprechender Farbgestaltung hergestellt", erklärt Vogel. "Zugeordnet ist das dem Los Putz- und Estricharbeiten, was gegenüber der Ausschreibung höhere Kosten bedeutet." Den Zuschlag für das Los bekam eine Firma aus Lauter-Bernsbach, die mit circa 57.000 Euro das wirtschaftlichste Angebot vorgelegt hatte. Vergeben sind inzwischen auch die Lose Bauelemente (rund 39.000 Euro) an ein Unternehmen aus Lößnitz und Trockenbau (gut 21.400 Euro) an einen Betrieb aus Rodewisch.

Für den Saunabau wird mit Brutto-Gesamtkosten in Höhe von etwa 900.000 Euro gerechnet. Der neun Meter breite und 25 Meter lange Anbau soll Sauna, Dampfbad, Sanarium (mit milderer Temperatur und angenehmer Luftfeuchtigkeit) enthalten, Abkühlbereich und Tauchbecken, WC, Duschen und Fußbäder, dazu zwei Aufenthaltsräume und einen Ruheraum, eine kleine Bar und einen Außenbereich. (stl)

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