Spiegelwaldkirmes bietet schmackhaften Mix

Das Live-Programm hat sich als Besuchermagnet erwiesen. Gefragt war aber auch Kulinarisches aus dem Nachbarland.

Grünhain-Beierfeld.

Tausende Gäste sind über die Pfingstfeiertage Richtung Spiegelwald gezogen. Das Programm, das zur diesjährigen Spiegelwaldkirmes geboten wurde, erinnerte an ein Blasmusikfestival.

So standen beispielsweise die Blaskapellen Doubravanka und Vinsovanka aus Tschechien, die Schalmeien aus Eibenstock und die Bernsbacher Musikanten auf der kleinen Bühne. Am gestrigen Feiertag folgten ein Konzert der Erzgebirgischen Konzertina- & Bandonionfreunde sowie das Programm mit dem Erzgebirgsensemble Aue.


"Die feste Bühne soll noch in diesem Jahr entstehen", sagt Bürgermeister Joachim Rudler und fügt hinzu: "Diesmal mussten wir noch einmal improvisieren." Das Blasmusikkonzept jedenfalls ging auf. Bereits am Samstag erwies sich das Live-Programm als Besuchermagnet. Eine weitere Neuheit zur Spiegelwaldkirmes war der König-Alberts-Hofmarkt. Einheimischer Partner dafür war Regio-Erz aus Bernsbach. Zudem präsentierte sich die Agrarkammer Most. "Ich habe da schon seit zehn Jahren gute Kontakte hin", sagt Rudler. Ihm sei es wichtig, dass diese Partnerschaft lebt. Radka Plachá, die Assistentin im Unternehmen, nahm die Einladung sehr gern an: "Das erste Mal waren wir vor fünf Jahren hier, als die neue Ausstellung eröffnet wurde", sagt sie. Bereits zur Einweihung der Multimedia-Schau kamen die Produkte aus Böhmen gut an. "Wir sind wieder begeistert. Die Besucher wissen unsere Produkte zu schätzen und würdigen unsere Lebensmittel", sagt Plachá. In ihrer Heimat sei dieses Bewusstsein noch nicht so ausgeprägt. Hier sei das Interesse viel größer als auf tschechischer Seite, meint Plachá. "Es gibt eine richtige Begeisterung, die wir uns nicht erklären können, die uns aber sehr freut." Die Hersteller, die sie vertritt, verwendeten generell nur eigene Hausrezepte. "Mindestens 70 Prozent der Zutaten müssen aus dem Bezirk Usti stammen", erklärt die Mitarbeiterin der Agrarkammer. Etliche Fragen der Gäste mussten sie und ihre Helfer beantworten. "Sie wollen beispielsweise wissen, woher das Bier kommt, welche Trachten im Honig sind, und was die Zutaten der Pastete sind", so Plachá. Abgerundet wurde das Treiben auf dem Plateau durch einen Kinderjahrmarkt mit Hüpfburg, Kinderschminken und Kreativangeboten.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...