Stadt erhält Zuschuss für Brandschutz

Zweiter Rettungsweg für altes Schulhaus notwendig

Erla-Crandorf.

Brandschutz ist ein wichtiger Aspekt für die Sicherheit der Kinder. Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer (CDU) sieht es sogar als vordringlich an, wie sie bei der Übergabe eines Fördermittelbescheids für den Umbau der Schule in Erla-Crandorf am gestrigen Donnerstag sagte. Staatssekretär Herbert Wolff vom Kultusministerium war dafür ins Erzgebirge gereist, um das Schreiben, das 337.500 Euro wert ist, an die Stadtchefin zu übergeben.

Insgesamt kosten die geplanten Arbeiten in der Schule (Haus 1) rund 450.000 Euro. Somit beteiligt sich der Freistaat mit etwa 75 Prozent an den Kosten. Geld, das aus einem Folge-Förderprogramm unter dem Titel "Brücken in die Zukunft II" stamme, wie Wolff erklärte. Dafür hätten der Bund nochmals 178 Millionen Euro und der Freistaat Sachsen weiter 18Millionen Euro zusammengelegt. Hiemer lobte zudem die schnelle und unkomplizierte Vergabepraxis dieser Gelder.


Ähnlich, so kündigte Wolff in seiner kurzen Rede an, solle mit den Zuschüssen aus dem Digitalpakt für Schulen umgegangen werden. Man wolle nur noch die "Leitplanken" für die Verwendung der Zuschüsse definieren, erklärt er zum geplanten, vereinfachten Ausreichen der Gelder. Den Schulträgern würden konkrete Budgets zugewiesen, die sie nach eigenen Prioritäten verwenden könnten, hieß es.

Was den konkreten Bauplan für das Schulhaus in Erla-Crandorf angeht, so sollen ein zweiter Rettungsweg an- und spezielle Brandschutztüren eingebaut werden. "Auf dem Papier sind die konkreten Pläne bereits fertig", so Hiemer. Im November werde man die Maßnahmen ausschreiben, in der Hoffnung auf gute Preisangebote. Der eigentliche Baubeginn sei nicht vor 2020. (matu)

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