Stadt und Forst tauschen Grundstücke

Schanzenkomplex in Pöhla kommt jetzt in eine Hand

Pöhla.

Der SV Fortuna Pöhla will die Schanzenanlage in Pöhla sanieren. Ein dabei hinderlicher Aspekt, was vor allem Planungen, Abstimmungen und Anträge betrifft, wird jetzt durch einen Grundstückstausch aus der Welt geschafft. Denn die Pöhlbachschanze selbst sowie die Schanzenbaude stehen auf Flurstücken, die bis jetzt dem Freistaat Sachsen gehören. Der Auslauf und die kleineren Schanzen befinden sich auf kommunalen Flächen. Nun steht im Ergebnis von Gesprächen und Verhandlungen fest, dass durch den Tausch von Waldgrundstücken die Stadt Schwarzenberg - Pöhla gehört seit der Eingemeindung 2008 dazu - Eigentümerin aller Flächen des Schanzenkomplexes wird. Und damit tritt sie anstelle des Freistaats - vertreten durch den Staatsbetrieb Sachsenforst - in den Gestattungsvertrag mit dem SV Fortuna ein.

Die Stadt erwirbt vom Freistaat zwei insgesamt 5,283 Hektar große Flurstücke der Gemarkung Pöhla. Das sind eine Forstfläche und der Standort der Schanze. Im Gegenzug veräußert die Kommune aus ihrem Eigentum an den Freistaat - und damit praktisch an den Sachsenforst - zwei zusammen 4,447 Hektar umfassende Waldflächen. Eine liegt auf der Gemarkung Elterlein, die andere auf der Gemarkung Schwarzbach. "Das ist historisch so gewachsen", hieß es aus der Stadtverwaltung auf Nachfrage zum Zustandekommen dieser Eigentumsverhältnisse.

Torsten Kleditzsch

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Für die vom Tausch betroffenen Grundstücke ist ein Gutachten in Auftrag gegeben. Ermittelte Wertdifferenzen sind auszugleichen. (stl)

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