Stadtrat verschiebt Brückenbau

Sanierung des Übergangs nach Pachthaus erst 2021

Johanngeorgenstadt.

Schon seit Längerem ist die Brücke, die vom Bahnhof Johanngeorgenstadt über die Bahngleise in den Stadtteil Pachthaus führt, nur einspurig befahrbar. Sie ist marode und soll eigentlich erneuert werden. Dazu hätte der Stadtrat während seiner letzten Sitzung vor den Kommunalwahlen erste Entscheidungen treffen sollen. Es galt, eine Baugrunduntersuchung anzuschieben und Planungsleistungen zu vergeben.

Doch die Bürgervertreter forderten die Stadtverwaltung am Donnerstagabend auf, mit der Deutschen Bahn über den Bau eines Bahnübergangs zu sprechen. Das sei günstiger für die Kommune, argumentierten einige Stadträte. Denn dann würde der Brückenneubau für etwa eine Million Euro entfallen.


Die Stadt will nun einen Sachverständigen mit der Prüfung des Anliegens beauftragen. Bürgermeister Holger Hascheck (SPD) hält einen Bahnübergang aber für wenig wahrscheinlich, da die Deutsche Bahn solche Anlagen grundsätzlich nur noch sehr selten baue und das Gebiet nicht gut einsehbar ist und so den Anforderungen möglicherweise nicht entspreche. Ein möglicher Neubau der Brücke verschiebe sich damit nun auf 2021. (irme)

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