Stadtumbaugebiet Neustadt deutlich erweitert

Verwaltung und Räte haben Förderung von Bauvorhaben im Blick - Öffentliche Infrastruktur bildet Schwerpunkt

Schwarzenberg.

Ohne Förderung durch Land und Bund können Kommunen viele Bauvorhaben längst nicht mehr stemmen. In Schwarzenberg haben die Stadträte jetzt einstimmig das 2012 mit einer Laufzeit bis 2020 beschlossene Stadtumbaugebiet Neustadt räumlich erweitert und die Laufzeit bis 2028 verlängert. Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm für Stadtumbau fließen nur, wenn die betreffenden Bereiche in einem von der Gemeinde festgelegten Fördergebiet liegen.

Die jetzige Erweiterung des Stadtumbaugebiets Neustadt, das auch Teile von Sachsenfeld umfasst, betrifft laut Bauamt vor allem das Einbeziehen zentraler Standorte der öffentlichen Infrastruktur. Im Bereich Gartenstraße bilden geplante Maßnahmen im Rollerbahngelände und am Bauhoflager den Hintergrund. Einbezogen in das Fördergebiet sind nun Standorte an der Sportanlage Ritter-Georg-Halle und am Eisenbahnmuseum sowie einige Grundstücke, die zur Führung des Nixbachweges dienen, einschließlich verbindender Grundstücke. Im Bereich am Schlosswald wurde der Johannesfriedhof mit der Johanneskapelle in den Geltungsbereich aufgenommen. Der an der Straße der Einheit gelegene Wohnstandort Weißer Hirsch und weitere Wohnstandorte an der Straße des 18. März, die als Eingangsbereiche zur Innenstadt gelten und aufgewertet werden sollen, gehören nun ebenso dazu. (stl)

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