Stadtwerke bilanzieren 2018 als gutes Geschäftsjahr

Unternehmen kommt auf einen Jahresüberschuss von fast 1,6 Millionen Euro

Schwarzenberg.

Die Stadtwerke Schwarzenberg haben 2018 nicht nur ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert, sondern auch wirtschaftlich gut abgeschnitten. Als "das beste Ergebnis, seit ich im Hause bin", bezeichnet Geschäftsführer Sascha Wehrmann, der 2014 die Nachfolge von Bernd Kühnscherf antrat, den jetzt im Stadtrat vorgelegten Jahresabschluss der GmbH. Obwohl deren Bilanzsumme im Vergleich zu 2017 um etwa 240.000 Euro auf nunmehr 23,22 Millionen Euro sank, wurden fast 1,6 Millionen Euro Überschuss erwirtschaftet. Davon gehen knapp 500.000 Euro in die Gewinnrücklage, 1,1 Millionen Euro anteilig an die Gesellschafter - 53,23 Prozent an die Stadt, 19,23 Prozent an die Schwarzenberger Freizeit- und Servicegesellschaft sowie 27,54 Prozent an die Envia Mitteldeutsche Energie AG.

2017 war das Ergebnis nach Steuern deutlich geringer ausgefallen, weil eine Sonderabschreibung von 1,4 Millionen Euro für das ehemalige Heizkraftwerk in Neuwelt in den Jahresabschluss einfloss. So etwas war diesmal nicht der Fall. Das Betriebsstättenkonzept wurde weiter umgesetzt, in die Strom-, Gas- und Wärmenetze weiter investiert.


In der Sparte Strom betrug 2018 die Netzeinspeisung etwa 72,2 Gigawattstunden, 1,9 Prozent weniger als 2017. Aus dem stadtwerkeeigenen Blockheizkraftwerk in Sonnenleithe kamen 9,4 Gigawattstunden. Betreiber kleinerer Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sowie von Wasserkraft- und Solaranlagen speisten 2,3 Gigawattstunden ein, der Rest wurde von großen Energieanbietern bezogen. 166,8 Gigawattstunden Erdgas lieferten die Stadtwerke 2018 im Netzbetrieb an die Endverbraucher. Das lag etwas unter dem Vorjahreswert, wie auch die 13,2 Gigawattstunden Wärmeproduktion des Kraftwerks Sonnenleithe.

Dem 25-jährigen Bestehen der Stadtwerke, die derzeit 46 Mitarbeiter haben, war auf der Waldbühne ein großes Familienfest gewidmet. Es ordnete sich ein in die 2016 eingeführte neue Außendarstellung des Unternehmens. Von den Stadtwerken ins Leben gerufene Ereignisse, so der Schwimmcup-Wettbewerb, die Kinonacht und das Weihnachtsbaumverbrennen, sollen auch künftig im Veranstaltungskalender verankert sein. Zudem wirken die Stadtwerke als Partner mehrerer traditioneller Veranstaltungen.

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