Sturm bringt zahlreiche Bäume zu Fall

Autofahrerin kommt mit dem Schrecken davon

Grünhain-Beierfeld/Aue.

Das Sturmtief "Sabine" hat im Altkreis Aue-Schwarzenberg weit weniger Schaden angerichtet als zunächst befürchtet. Zu dieser Einschätzungen kommen alle Kräfte der Feuerwehr sowie der örtlichen Bauhöfe, die sich seit den Unwetterwarnungen ab Freitag auf ein turbulentes Wochenende eingestellt hatten.

Dennoch knickte der Sturm zahlreiche Bäume um. "Zwar blieb die Nacht zum Montag ruhig. Aber am Montag mussten wir zwischen 12.30 und 14.30 Uhr gleich siebenmal ausrücken", sagt Grünhain-Beierfelds Stadtwehrleiter Matthias Müller. In den zwei Stunden holten er und seine Kameraden Bäume von der Straße. In Waschleithe - zwischen Schaubergwerk und Gaststätte Fürstenberg - krachte ein Baum auf einen Pkw und zerschlug die Frontscheibe. "Die Fahrerin kam mit dem Schrecken davon", so Müller.

Nur einmal am gestrigen Nachmittag musste die Schwarzenberger Feuerwehr ausrücken. "Da war die Spitze einer Fichte abgeknickt und drohte, auf eine Straße zu fallen. Ansonsten keine Notfälle, keine Alarmierungen", sagte Stadtwehrleiter Lars Wagner am Abend. Bauhofmitarbeiter entsorgten laut Steffen Motz aus dem Rathaus kleinere Äste, die auf Straßen und Wege gefallen waren, und machten zudem noch etliche Straßeneinläufe frei.

Im Auer Zoo der Minis sind indes am Montag zwei große Fichten entwurzelt worden. Eine ist laut Tierparkchefin Bärbel Schroller "günstig gefallen" und beschädigte das Dach des Zebrafinkengeheges. Den 15 Meter hohen Baum konnten die Mitarbeiter noch selbst beräumen. Am Mittag fällte eine Sturmböe eine noch größere Fichte, die das Gehege der Fenneks stark beschädigte. "Der Baum stand am Affengehege. Wäre er dort drauf gefallen, wären womöglich die Affen ausgebüxt", so Schroller. Nun musste die Feuerwehr zu Hilfe eilen, der Zoo blieb daher am Montag geschlossen. An der Damaschkestraße in Aue wurden bei einer Firma Teile eines Hallendaches abgedeckt. (matu/stl/ike/nikm)

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