Unbekannte beschmieren Schwibbogen

Johanngeorgenstadt.

Bislang unbekannte Täter haben einen Schwibbogen in Johanngeorgenstadt unter anderem mit Hakenkreuzen beschmiert. Wie die Polizei berichtet, ereignete sich die eigentliche Tat zwischen dem 31. August und dem 7. September, wurde aber erst am Mittwoch angezeigt. Der Schwibbogen befindet sich am Platz des Bergmanns in der Eibenstocker Straße, auf der Rückseite des traditionellen Bogens hinterließen die Täter mit schwarzer Farbe zwei Hakenkreuze - ein mal ein Meter und 50 mal 50 Zentimeter groß - sowie den Schriftzug "Refugees welcomes" in den Abmaßen von ein mal 5 Meter. Außerdem sprühten die Täter mit roter Farbe zweimal das Wort "Not" in den Größen von 50  mal 50 Zentimeter und ein mal anderthalb Meter auf den Schwibbogen. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen, die nunmehr das Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizei fortgefüht. Wie hoch der Sachschaden durch die Schmierereien ist, ist noch nicht bekannt. (lasc)

44 Kommentare
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  • 4
    6
    mops0106
    27.09.2020

    Man müsste die Schmierereien mal sehen, aber wahrscheinlich sind da zwei Lager aktiv geworden? Die Hakenkreuze könnten aber auch false flag sein? Sachbeschädigung haben beide begangen. Wird auch gegen die andere Seite ermittelt?

  • 11
    6
    mops0106
    27.09.2020

    Kreisimaus: "Wenige Flüchtlinge"? Allein seit 2015 sind es um 2 Millionen gewesen. In welcher Blase leben Sie?

  • 14
    0
    gelöschter Nutzer
    27.09.2020

    "Die Tat ereignete sich zwischen 31. August und 7. September, wurde jedoch erst am Mittwoch, augenscheinlich dem 23. September, angezeigt."

    Aus welchen Gründen ist das den örtlichen Behörden, Stadträten, Bürgern, nicht aufgefallen, die indem besagten Tatzeitraum, aber auch in dem Zeitraum danach bis zur Anzeige, sicher öfters an dem Tatort vorbei gekommen sind? Bzw wenn es aufgefallen ist, aus welchen Gründen haben sie keine Anzeige erstattet?!

  • 12
    35
    Kreisimaus
    24.09.2020

    War das genau in Johann Georgenstadt ein Problem sein soll, das Deutschland wenige Flüchtlinge aufnimmt ist unfassbar. Jobs gibt es wie Sand am Meer. Kümmern muss man sich schon selbst. Schlimm, das dort so wenig Reaktionen auf diese Taten erfolgen. Lasst mich damit in Ruhe denken die meisten. Ignoranz ist dabei keine Lösung. Sagt doch Mal Nein. Jeder soll hier leben können unter sozialen Bedingungen. Wer mehr will muss den Arsch hochheben. Die DDR ist 30 Jahre passee. Sorry.