VORSICHT SATIRE: RÜCKBLICK AUF DIE WOCHE : Der böse Wolf und (k)ein Friedhof der Kuscheltiere

So manche Diskussion bringt einen auf die Palme - warum die Exoten nicht auf Aues Postplatz pflanzen?

Im Wonnemonat Mai treibt so manches seine Blüten. Das hat die vergangene Woche gezeigt. In Aue diskutiert man über die Neubepflanzung des Postplatzes. Was soll da bis zum Tag der Sachsen wachsen? Ich hätte eine prima Idee: Palmen. Kein Scherz - andere Städte machen es doch vor. Schauen wir nach Radebeul, dort gönnt man sich als erste Stadt in Sachsen eine Palmen-Allee. Die ersten zehn dieser Exoten wurden diese Woche aufgestellt. Warum nicht auch das Experiment in Aue wagen? Dann wäre es wörtlich zu nehmen, wenn das eine oder andere Diskussionsthema jemanden auf die Palme bringt.

Zum Beispiel wenn es wieder einmal um den bösen Wolf geht. Ein Johanngeorgenstädter Abgeordneter fordert eine Bürgerversammlung und kritisiert, dass die Behörden behäbig reagiert hätten. Er nimmt sich eine Anleihe bei den Gebrüdern Grimm und ihrem Märchen vom Rotkäppchen. Der Jäger war schnell zur Stelle - und der Wolf war tot.


Apropos tot; wer das Zeitliche segnet, kann sich jetzt unter Bäumen betten lassen. In Lauter eröffnete ein Waldfriedhof. Da gibt es einen unglaublichen Run drauf. Tja, selbst im Tod macht sich der neue Trend bemerkbar: Zurück zur Natur. Kann man dort auch einen toten Wolf begraben? Neulich habe ich mir die Neuverfilmung von Stephen Kings "Friedhof der Kuscheltiere" angeguckt. Warum muss ich ausgerechnet jetzt daran denken?

Es treibt so manches seine Blüten, nur die Mainelke am Revers vermisse ich. Diese Woche war übrigens jener Tag, an dem die früher angesteckt wurde.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...