VORSICHT SATIRE: RÜCKBLICK AUF DIE WOCHE: Die im Dunkeln sieht man doch

Die Erzgebirger kennen sich bestens aus mit finsteren Seilschaften. Und die Gefahr, die von Masken ausgeht.

Das ist die Schlagzeile der Woche: Alexander Krauß ist ein Hacker und im Darknet aktiv. Dafür lässt er sich von den großen Konzernen bezahlen. Das riecht nach Skandal, ist aber nur eine blöde Namensgleichheit mit einem jungen Mann aus Jahnsdorf. Dieses pfiffige Kerlchen ist ein "ethischer Hacker", freier Mitarbeiter von Facebook, der Probleme aufspüren soll. Und das tut er. Der andere Alexander Krauß aus dem Bundestag soll auch Probleme aufspüren, die der kleinen Leute. Er muss noch bissel üben. Denn in Berlin hat man auch nur die Großen im Blick.

Das Darknet ist das dunkle Netz. Vergleichbar mit alten Bergwerksstollen im Erzgebirge - nur eben weltweit. Darin werden Seilschaften geknüpft, wie früher. Nur heute und über Tage heißt das: Netzwerken!

Seilschaften sind aber angesichts Corona wieder hilfreich. So lässt sich prima 1,5 Meter Abstand einhalten. Das haben die Leichtmatrosen der Erzgebirgsmarine unter Beweis gestellt mit ihrem Mindestabstand "am Band". Ach ja, der Mindestabstand. Mir wäre die Forderung nach Mindestanstand echt lieber. Was ein Buchstabe ausmacht?!

Aber weil wir schon wieder bei Corona sind: Meine Hochachtung vor Ärzten wächst! Die stehen stundenlang im OP mit den Masken vor Mund und Nase und erledigen so lebensrettende Aufgaben. Und wir jammern schon, weil beim Einkauf mal die Brille beschlägt. Wenn ich sehe, wie mancher das Ding aus der keimigen Hosentasche zieht oder am Rückspiegel im Auto auswedeln lässt - ich weiß ja nicht, ob man sich da nicht eher 'was reinzieht?

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