VORSICHT SATIRE: RÜCKBLICK AUF DIE WOCHE : Ein bisschen Weihnachten hilft immer

Die Hitze schadet Mensch, Tier und Natur. Doch der findige Erzgebirger weiß sich zu helfen.

Mein Kollege stimmt plötzlich - bei gefühlten mehr als 34 Grad im Büro - Weihnachtslieder an. Ich überlege kurz, ob ich die Rettung rufen soll?! Doch er grinst breit und meint, dass sorge bei ihm für erfrischende Gedanken. Auch im Wetterbericht heißt es: "Schauen Sie sich Bilder von Schnee an, das kühlt!" Freunde der Sonne, was ist bloß los mit euch?

Kurzum: Es ist viel zu heiß! Wasser bietet in diesen Tagen die beste Erfrischung. "Doch bitte nicht aus Brunnen trinken", sagen die Wasserwerker. Das geht in die gleiche Richtung wie die winterliche Warnung: "Bitte keinen gelben Schnee essen!"

Wasser kann man verkaufen. Zum Beispiel, wenn man das Trinkwasser aus dem Hahn durch einen Automaten laufen lässt. Der kühlt es und sprudelt es auf, je nach Vorliebe. Man könnte es aber auch aus der Kanne ausschenken. Eine namhafte Drogeriekette bietet sogar Wasser in der Spraydose an. Also Wasser wie Deo, nur ohne Duft, für 1,45 Euro. Aber in einer Spraydose aus Metall. Da lob ich mir den alten Kleinzerstäuber. Kennen Sie die Dinger noch? Hatte früher übrigens jeder Friseur für Haarlack - nachfüllbar!

An die Weihnachtszeit wird auch im Landtag schon gedacht. Die Pyramide fürs Foyer ist bestellt. Groß soll sie sein. Und fürs Bestücken mit Figuren könnte man ja das Rohrpostsystem der Eibenstocker Firma PTSE nutzen. Findige Erzgebirger knobeln derzeit übrigens an etwas für die Handtasche - an einer Pyramide, die batteriebetrieben als Ventilator oder Fön nutzbar ist. Ein bisschen Weihnachten hilft eben immer!

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