VORSICHT SATIRE: RÜCKBLICK AUF DIE WOCHE: Hänsel & Greta im Erzgebirgswald

Ein Märchen - ausschließlich für Erwachsene, die trotz Klimawandels ihren Humor nicht ganz verloren haben.

Vor gar nicht allzu langer Zeit hat ein Mädchen aus dem hohen Norden weltweit von sich Reden gemacht. Es ist Greta, die Stiefschwester von Hänsel & Gretel. Dem leicht erzürnbaren Teenager, der das Klima retten will, hatte ein Bote berichtet, dass im Erzgebirgswald "dringender Handlungsbedarf" besteht. Dort treibe nicht nur der Borkenkäfer, sondern auch ein Kerlchen namens "Karzl" sein Unwesen, werde geliebt und produziert Feinstaub ohne Ende. Vor allem in der Weihnachtszeit. Und das beratungsresistente Volk dieser Region, baue dem kleinen "Stinker" sogar noch personifizierte Hüllen aus Holz und nennt das Ganze dann Räuchermann und Volkskunst!

Ein klarer Fall für Greta, die heimliche Ikea-Botschafterin, die sich Hänsel schnappte, um den Wald zu inspizieren. Sie zeigt sich entsetzt vom Geschehen zwischen den vom Wurm zerfressenen Stämmen. Auf ihrem Weg durchs Geäst stolpert sie über Müll und trifft den Pilz-Papst, der ihr viel über das Vorkommen von Winterrüblingen erzählen wollte. Sie staunt, dass ein Waldfriedhof zur Pilgerstätte wird, und eine Bushaltestelle bekommt. Andernorts fahren gar keine Busse mehr, und von der Bahn hat sie eh die Faxen dicke. Laufen ist angesagt! Prima Klimabilanz! Dem Wirbel um die Weihnachtsbäume will sie 2020 ein Ende bereiten. Umweltbewusst nennt sie Ritter Georgs Rüstung. Die passe ins Klimapaket, sei recycelbar. Aus seinen Altkleidern könnten im Nachbarort wieder Löffel gemacht werden. Das "Karzl" indes lockte Greta immer tiefer in den Wald ...

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