VORSICHT SATIRE: RÜCKBLICK AUF DIE WOCHE : Weihnachten kommt immer so plötzlich?!

Alles geht viel zu schnell. Doch irgendwie sind wir selbst daran schuld. Auch der Adel tritt nicht auf die Bremse.

Eben saßen wir noch auf der Hollywoodschaukel im Garten und mussten uns mit Sonnencremé einreiben - und nun ist schon der erste Advent? Wie kann das sein? In diesem Jahr war das besonders extrem: Der November-Blues wurde auf den gestrigen Tag verknappt. Alles muss schließlich schneller gehen. Keiner hat mehr Zeit - weder der Postbote noch die Krankenschwester haben Zeit für einen Plausch. Alles nur noch im Laufschritt, streng getaktet, effizient berechnet, knallhart kalkuliert und alles möglichst online.

Die Pyramiden sind startklar. Heute geht es eigentlich los mit dem Lichterzauber, aber auch da haben die Schnellsten schon wieder eine Woche hinter sich. Denn schon seit Montag leuchten etliche Lichter. Glühwein fließt schon viel länger. Dass da beim Einparken mit 4,5 Promille der Nachbar einen Kratzer abbekommt - kann schon mal passieren. Mit 4,5 intus kann man aber auch nicht mehr laufen!!

Auf- und davongelaufen ist der Liebesschwindler, der das erzgebirgische Engelchen ausgenommen hat. Hinterrücks hat er ihr Gold und Geld abgeknöpft. Ja, Liebe und Kerzenschein benebeln die Sinne ...

Echte Prinzessinnen hingegen sind nicht so leicht zu knacken. Da düst eine mit fast 100 km/h durchs Erzgebirge und behauptet dann, nie hier gewesen zu sein. Hoheit hatte schließlich anderswo einen Termin. Und wer weiß, wer wirklich an diesem Tag ihren Wagen fuhr. Doch Obacht, Richter Gnadenlos, eine Prinzessin kann von Hause aus verdammt gut Märchen erzählen.

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