Wanderweg wegen Forstarbeiten nicht passierbar

Flächeneigentümerin lässt Schad- und Bruchholz entfernen - Bis Jahresende soll Verkehrssicherheit hergestellt sein

Johanngeorgenstadt.

Tief zerfurchte Wege, Gräben, Stolpersteine - der Johanngeorgenstädter Wanderweg, der unterhalb der Anton-Günter-Höhe von der Jugendherberge aus in den Lehmergrund führt, sowie weitere Querverbindungen sind gegenwärtig nicht passierbar. Grund sind "umfangreiche Forstarbeiten", wie Constanze Fiedler von der Landesniederlassung der Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) in Sachsen/Thüringen auf Anfrage mitteilte. Die BVVG ist Eigentümerin der Flächen.

Borkenkäfer, Sturmschäden und Schneebruch hätten dem Wald seit 2017 schwer zugesetzt, heißt es zur Erklärung der derzeitigen Arbeiten. Um zu verhindern, dass sich der Käfer kommendes Jahr weiter ausbreitet, werden große Mengen an Schad- und Bruchholz entfernt. Auch umfangreicher Holzeinschlag sei nötig. Damit werde die Verkehrssicherheit auf den Wald- und Wanderwegen wieder hergestellt.

Im vergangenen Winter waren in dem Abschnitt viele Bäume umgestürzt, unter anderem auf einen viel genutzten Skiwanderweg. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum Jahresende, betreffen das Waldgebiet Rollerbahn/Mühlberg sowie den Lehmergrund. Dafür mussten Wege verbreitert werden. Während des Holzeinschlags könne es unter anderem auf Teilen des Kammwanderweges zu Sperrungen kommen. Nach Abschluss sollen die Strecken so hergerichtet werden, "dass sie für Wanderer wieder begehbar sind", informierte Constanze Fiedler. Der Wanderweg wird von Touristen, darunter Gästen der Jugendherberge, von Einheimischen und für Sportveranstaltungen wie den Kamm-Bike-Cross intensiv genutzt. (irme)

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