Wassermangel - Schöpfverbot gilt weiterhin

Es hat schon mehrere Hinweise auf Verstöße gegen das vor eineinhalb Wochen von der Unteren Wasserbehörde ausgesprochene strenge Schöpfverbot für Gewässer im Erzgebirgskreis gegeben. Das teilte das Landratsamt auf Nachfrage mit. Den Hinweisen werde nachgegangen. Bußgelder seien bisher aber noch nicht verhängt worden, sagte Sprecher André Beuthner. "Sie sind ja auch nicht der Sinn der Sache, sondern es geht um den Schutz der Natur", betonte er. In Extremfällen, in denen viel Wasser aus den öffentlichen Gewässern gepumpt würden, seien jedoch Bußgelder bis zu 50.000 Euro möglich. Wenn sich die Pegel normalisiert haben, werde über die Aufhebung des Schöpfverbots informiert. (tlie)

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