Wasserwerke bauen ab Montag in Pöhla weiter

Die Winterpause ist vorbei. Da kein Schnee liegt, werden ab Montag die Bauarbeiten zum Anschluss weiterer Haushalte ans zentrale Abwassernetz wieder aufgenommen.

Pöhla.

Noch gibt es für den Zweckverband Wasserwerke Westerzgebirge (ZWW) viel zu tun im Schwarzenberger Ortsteil Pöhla. Bis Jahresende 2020 sollten dann 74 Prozent aller Haushalte angeschlossen sein.

Bereits am Montag geht es los. "Mit einer überschaubaren Maßnahme", wie es Frank Kippig, der Geschäftsführer des ZWW, nennt. Am Dienstagabend hatte der ZWW gemeinsam mit der Stadt Schwarzenberg, den Stadtwerken und der bauausführenden Firma WTK in die Mehrzweckhalle von Pöhla eingeladen, um den Anwohnern zu erläutern, was in diesem Jahr im Einzelnen auf dem Bauplan steht. Demnach werde der Bauernweg ab kommendem Montag, 9. März, bis voraussichtlich Mitte Mai gesperrt. Auf dem Bauernweg werden in Etappen eine neue Trinkwasserleitung und eine neue Gasleitung verlegt. Die Maßnahme sei vor allem für die Stadtwerke wichtig, weil diese neue Gasleitung dann die Umstellung auf Mitteldruck zulasse und somit ein konstanter Gasdruck an den Hausanschlüssen anliegt, erklärt Stadtwerkechef Sascha Wehrmann.

Am Friedrichsbach (Baubeginn 1. April) hingegen werde alles grundhaft erneuert: Trinkwasser, Abwasser, Gasleitung, Stromleitungen sowie Breitband inklusive des sich anschließenden Straßenbaus. Hier soll die noch vorhandenen Freileitung verschwinden, und eine neue Straßenbeleuchtung ist geplant. Es schließt sich der Friedensweg an, wo ein neuer Abwasserkanal entsteht. Bauzeit: bis November.

In diesem Jahr sind auch die Hausanschlüsse an den Straßen Am Stein sowie Am Sportplatz geplant. "Am Stein werden wir einen Mischwasserkanal verlegen. Dort geht es voraussichtlich am 1. April los. Ebenso für die sechs Hausanschlüssen Am Sportplatz.

Die gute Nachricht ist: Die Hauptstraße in Pöhla müsse für keine der Baumaßnahmen nochmals voll gesperrt werden. Das heißt, die Ortsdurchfahrt sei immer möglich. Maximal wäre zeitlich begrenzt eine halbseitige Sperrung denkbar, wenn die Arbeiten sich den Anschlusspunkten nähern.

Was die Anschlüsse der Häuser an der Paul-Schneider-Straße angeht, so werde damit in der zweiten Jahreshälfte begonnen. Die komplexe Maßnahme dort werde erst 2021/2022 realisiert, weil zunächst der Bau einer massiven Stützmauer notwendig ist. Für dieses Vorhaben laufen noch die Planungen.


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