Weniger Minijobs in der Coronazeit

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Erzgebirge.

Im Erzgebirgskreis sind im Vorjahr 1500 geringfügig entlohnte Arbeitsverhältnisse verloren gegangen. Damit sank ihre Zahl um 8 Prozent auf 16.400. Das teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) mit. Sie beruft sich auf Daten der Bundesagentur für Arbeit. Andreas Herrmann von der IG Bau Südwestsachsen kritisiert: "Der Rückgang zeigt, dass Minijobs schnell zur Falle werden. In unsicheren Zeiten kürzen Firmen zuerst bei den 450-Euro-Kräften, die weder Anspruch auf das Kurzarbeiter-, noch auf das Arbeitslosengeld haben." In der Gebäudereinigung seien prekäre Arbeitsverhältnisse verbreitet und würden besonders für Frauen zum Risiko. Betroffene müssten besser geschützt und Minijobs ab dem ersten Euro sozialversicherungspflichtig werden. (us/urm)