Werbefiguren, die zugleich beliebte Maskottchen waren

Die aktuelle Sonderausstellung im Museum Perla Castrum - ein Schloss voller Geschichte weckt bei erwachsenen Besuchern viele Erinnerungen. Doch auch kleine Gäste finden viel, was sie am liebsten selbst testen würden.

Schwarzenberg.

Noch gibt es eine Generation, für die solche Figuren wie das Messemännchen, das Fewa-Püppchen und Meister Malimo ein Begriff sind. Sie rütteln Erinnerungen wach. Werben, um den Warenabsatz anzukurbeln, mussten die meisten von ihnen jedoch nicht, sie waren vielmehr Maskottchen oder Firmen-Repräsentanten.

Eine Vielzahl solcher Figuren zeigt die aktuelle Sonderschau im Schloss Schwarzenberg. Es ist jedoch nur ein Teil der umfangreichen Privatsammlung von Frank Lange aus Schmölln-Putzkau bei Bischofswerda. Er hatte bereits als zwölfjähriger Junge begonnen, Modellautos zu sammeln. Er war fasziniert von den Spielzeugen und Modellen, die Abbilder ihrer großen technischen Vorbilder waren. Baufahrzeuge, Kräne, Traktoren, ja sogar Mähdrescher, ferngesteuerte Polizeiautos - alles in Spielzeuggröße. So manch kleiner Besucher kniet begeistert nieder vor den Vitrinen, um die Fahrzeugvielfalt zu bestaunen.


Diese reicht bis hin zu futuristisch wirkenden Kettenfahrzeugen "Polar 1", die im Originalkarton präsentiert werden. Hinzu kommen die schon eingangs erwähnten zahlreichen Figuren. Darunter Reklamehelden wie der Minol-Pirol und das "Florinchen", Werbefigur aus der Blumenstadt Erfurt, wo die jährliche Internationale Gartenbauausstellung (Iga) stattfand. Selbst "Fredi", das Maskottchen des FDGB-Feriendiensts, hat Lange in verschiedenen Posen, dazu etliche Feuerwehrautos und Militärfahrzeuge. "Die Sonderschau wird sehr gut besucht", sagt Museumsleiterin Nadine Bandemer, die auf den 10. März verweist, an dem es ab 14 Uhr mit einem Familiennachmittag noch ein besonderes Angebot in der Schau gibt.

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