Wo der Mörtel mit Hochdruck in die Fugen gesprüht wird

Eine Natursteinmauer zu sanieren, ist eine aufwendige Arbeit. Die Schwarzenberger Wohnungsgesellschaft, deren Verwaltungsgebäude an der Grünhainer Straße genau auf einer solchen alten Natursteinmauer steht, hat sich dafür Spezialisten geholt. "Die Mauer wird statisch gesichert und optisch aufgewertet", sagt Geschäftsführer Uwe Matthe. Rund 90.000 Euro kostet das und ist dennoch weit günstiger als der Bau einer neuen. Gut die Hälfte der historischen Stützmauer, die neben dem Rittergut Sachsenfeld verläuft, ist bereits fertig. Dazu haben die Männer der Firma SJR Spezialtiefbau aus Polenz, Bernd Busch (vorn) und Tobias Hermsdorf (links im Bild), zunächst die Fugen von altem Mörtel befreit, danach mit einem Hochdurchreiniger Dreck und Wurzeln entfernt. Die frische Trasskalk-Zement-Sand-Mischung wird mittels Kompressor in die Fugen gedrückt. Diese Arbeit übernimmt Vorarbeiter Niko Patzer (Bild r.). Zur Sanierung der Mauer gehört auch das Lösen und der Aufbau einer neuen Mauerkrone. Wenn das Bauwetter gut bleibt, werden die Männer den Fertigstellungstermin Ende Oktober schaffen. Die Zufahrt zur Gartenanlage machen sie, so es gerade geht, möglich. (matu)

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