Zuschlag im zweiten Anlauf für Bau einer Lagerhalle

Firma aus Annaberg-Buchholz kommt zum Zug - Stadtbauhof Schwarzenberg konzentriert seine Lagerkapazitäten

Schwarzenberg.

Der Auftrag zum Bau einer Kaltlagerhalle und zum Schaffen von Freilagerflächen auf dem städtischen Grundstück am oberen Ende der Gartenstraße in Schwarzenberg geht an die Firma Metallbau Rietschel & Haase GmbH. Das haben die Stadträte im Technischen Ausschuss am Montagabend einstimmig beschlossen. Mit einer Bruttoangebotssumme in Höhe von 220.440 Euro hatte das Unternehmen aus Annaberg-Buchholz die wirtschaftlichste Offerte im Rahmen der beschränkten Ausschreibung eingereicht. Dieser zweite Anlauf war notwendig geworden, weil im Ergebnis der ersten öffentlichen Ausschreibung im vorigen Jahr kein Zuschlag erteilt werden konnte.

Insgesamt drei geeignete Firmen waren nun in das beschränkte Verfahren einbezogen worden. Doch nach der Auswertung der Angebote - formell durch die Vergabestelle der Stadt und fachlich durch das beauftragte Planungsbüro Weiß aus Grünhain-Beierfeld - mussten zwei Bieter zwingend ausgeschlossen werden. Wie Bauamtsleiterin Sybille Vogel den Ausschussmitgliedern dazu erläuterte, fehlte in einem Fall ein nicht nachreichbares Angebotsschreiben und damit die Unterschrift. Im zweiten Fall änderte der Bieter das Leistungsverzeichnis und kündigte für den Fall, dass die Stadt auf ihren ausgeschriebenen Bedingungen beharrt, Mehrkosten an. Die wurden zudem nicht beziffert.

Auftragslage und Preisentwicklung schlagen durch: Die Kosten des Hallenbaus waren ursprünglich auf 170.000 Euro geschätzt worden. (stl)


Einen Monat für
nur 1€ testen.
Verlässliche Informationen sind jetzt besonders wichtig. Sichern Sie sich hier den vollen Zugriff auf freiepresse.de und alle FP+ Artikel.

JETZT 1€-TESTMONAT STARTEN 
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.